Las Vegas - VMware hat auf der VMworld US 2017 gemeinsam mit Pivotal Software in Zusammenarbeit mit Google Cloud den Pivotal Container Service (PKS) vorgestellt. Das neue Produkt ermöglicht es Unternehmen und Service-Providern, produktionsreifes Kubernetes mit Kompatibilität zur Google Container Engine (GKE) auf VMware vSphere und der Google Cloud Plattform (GCP) anzubieten. Die neue Lösung wird voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2017 verfügbar sein und als eigenständiges Produkt ausgeliefert werden. Nutzer haben die Möglichkeit, die Lösung in die Pivotal Cloud Foundry (PCF) und in die Infrastruktur des VMware Software-Defined Data Center (SDDC) zu integrieren.
Pivotal und VMware nutzen ihr umfassendes Know-how, um PKS, eine kommerzielle Version der Open Source Technologie Kubo, zu starten und um weltweit mehr als zweitausend Unternehmen bei der Nutzung von Kubernetes zu unterstützen. Software-Teams, die sich für Container entschieden haben, benötigen eine zuverlässige und skalierbare Container-Orchestrierungsplattform wie Kubernetes. PKS wird Operations-Teams helfen, eine robuste und wartungsfreundliche Container-Plattform bereitzustellen. Zudem erhalten Entwickler je nach Bedarf Zugang zu einer produktionsreifen Umgebung, die hohe Verfügbarkeit, Sicherheit und Multi-Tenancy über Private und Public Clouds hinweg bietet.
Bereits im November 2016 haben sich Pivotal und Google Cloud zusammengeschlossen, um Kubo zu entwickeln. Die Partnerschaft zielte darauf ab, die Multi-Cloud-Bereitstellungs-Funktionen der Pivotal Cloud Foundry (über BOSH) mit den Kubernetes-Clustern zu vereinen. Außerdem sollte eine einheitliche Möglichkeit geboten werden, um hochverfügbare Kubernetes-Cluster in jeder Cloud zu instanziieren, zu betreiben und zu verwalten. Sowohl Unternehmen als auch Entwickler stimmen einem gemeinsamen Standard bei der Verwaltung von Containern zu. Aus diesem Grund hat sich VMware zur Zusammenarbeit mit Pivotal und Google Cloud entschieden und beschlossen, einen erheblichen Beitrag im Bereich Forschung und Entwicklung zu leisten. Mit diesem soll die Weiterentwicklung von Kubo vorangetrieben und die Entwicklung weiterer Lösungen für eine bessere Einsatzbereitschaft von Kubernetes unterstützt werden.
Die erste Version von PKS nutzt Kubernetes über BOSH, VMware NSX und eine gemeinsam entwickelte Version der Open Services Broker API, die eine einfache Integration von GCP-Services in PKS-Anwendungen ermöglicht. PKS liefert Cross-Cloud-Architektur und Netzwerk-Konnektivität und verfügt über auf VMware NSX betriebene und kompatible Container Network Interface (CNI)-Services. PKS kann nahtlos in VMware vSphere integriert werden, so dass Kunden die einheitliche SDDC-Infrastruktur von VMware für Container und VMs nutzen können.
Darüber hinaus ist ein wichtiger Vorteil für Unternehmenskunden die permanente Kompatibilität von PKS zur Google Container Engine (GKE), die kontinuierlich von der neuesten Kubernetes-Version betrieben wird und mittels Google SRE (Site Reliability Engineering) über umfassende Management-Fähigkeiten verfügt. Die konstante Kompatibilität von PKS zur GKE bringt Nutzern die neuesten Container-nativen Innovationen ...
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