St. Gallen - Die Raiffeisen-Gruppe und der Bankensoftwareanbieter Avaloq beenden die über ein Joint Venture und eine Beteiligung geschlossene Partnerschaft. Die Zusammenarbeit soll nach Ablauf des kommenden Jahres in ein normales Kunden-Lieferanten-Verhältnis überführt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der beiden Unternehmen vom Freitag. Am bisherigen Ziel der Einführung der neuen Softwareplattform auf Anfang Jahr hält Raiffeisen fest.
Per Anfang 2019 wird Raiffeisen seinen Teil des gemeinsam mit Avaloq gegründeten Joint Ventures Arizon an den Softwareanbieter abtreten. Mit 51% der Aktien kontrolliert Raiffeisen das Gemeinschaftsunternehmen derzeit. In etwas mehr als einem Jahr wird dieses dann zu einer 100%-Tochter der Avaloq-Gruppe.
Daneben verkauft die Raiffeisen-Gruppe auch ihre 10%-Beteiligung an Avaloq, die sie vor zwei Jahren eingegangen ist. Wie viel Raiffeisen für ihre Hälfte an Arizon und das Avaloq-Aktienpaket löst, wird nicht bekanntgegeben. Im Communiqué ist einzig davon die Rede, dass der Verkauf der Avaloq-Anteile mit Gewinn veräussert werde und die beiden Transaktionen insgesamt zu einer Stärkung der Eigenmittelbasis führe.
Arizon wurde Ende 2014 mit der Absicht gegründet, eine Bankenplattform zu entwickeln und zu betreiben sowie Abwicklungsservices für die Raiffeisen Gruppe zu erbringen. ...
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