Zürich - Es gibt einige Gefahren für den aktuellen US-Bullenmarkt: Steigende Preise, Inflation und die mögliche Regulierung der FAANG-Titel gehören ohne Zweifel dazu. Aber die Sorge, dass aus einem derzeit kleinen, regionalen Streit ein globaler Handelskrieg werden könnte, übertrifft aus meiner Sicht alle anderen.
Die grosse Frage ist, wie sich ein solches Szenario auf die Geschäftsaussichten der US-Industrie auswirkt. Schon nach den ersten internationalen Zollmassnahmen im März stiegen die Preise für Stahl und Aluminium deutlich. Stahl-Futures zum Beispiel nahmen seit Jahresbeginn um 30 Prozent zu und liegen nun auf dem höchsten Stand der letzten zehn Jahre.
Amerika ist der grösste Stahlimporteur der Welt und für viele US-Unternehmen steigen durch ein Anziehen der Stahlpreise die Einstiegskosten. Diese kann man zum Teil durch höhere Preise für den Endkunden ...
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