Anzeige
Mehr »
Montag, 08.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
532 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Dr. Christoph Bruns (LOYS AG): Schwellenländer mit kriselnden Währungen

Mit großer Regelmäßigkeit geraten Währungskrisen in Schwellenländern in den Blickpunkt der Finanzberichterstattung. Zuletzt ist es der Türkei so ergangen, nachdem die türkische Lira (TRY) rasch um circa 30 Prozent gegenüber dem Euro und vor allem dem amerikanischen Dollar abwertete.

Unlängst mussten mehr als 7 Lira für einen Euro bezahlt werden. Zu Anfang des Monats August 2018 waren es erst 5,4 Lira pro Euro und zu Jahresbeginn stand der Lira-Kurs bei 4,7 pro Euro.

Stellt man die TRY-Entwicklung in einen langfristigen Kontext, dann zeigt sich, dass die Landeswährung der Türkei am Ende des Jahres 2000 bei knapp 0,70 Lira pro Euro und zehn Jahre später zum Ultimo 2010 bei 2,05 lag. Wie in nahezu allen Schwellenländern (brasilianischer Real, russischer Rubel, indische Rupie etc.) sieht man solche oder ähnliche Abwärtsentwicklungen der Währung.

Entwicklung der türkischen Lira (Wechselkurs TRY/EUR)


Krisenherd Türkei beeinflusst die Weltwirtschaft

An den üblichen Zutaten veritabler Währungskrisen fehlt es auch nicht. Die offiziell gemeldete Inflationsrate in der Türkei betrug zuletzt 18 Prozent. Solche Werte nötigen die dortige Zentralbank, hohe Zinsen festzusetzen, um die Kapitalflucht einzudämmen. Ein Teufelskreis kommt in Gang.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem der türkische Präsident Recep Erdogan nicht seine Landsleute auffordert, ihre Euros und Dollars zu verkaufen und in türkische Lira umzutauschen. Allerdings genießt Erdogan an der Wahlurne - besonders bei in Deutschland lebenden Türken - mehr Loyalität als in den Wechselstuben der Welt. Und nirgendwo ist die Wertschätzung eines Landes präziser abzulesen als an den Zinsen, die für Staatsanleihen zu entrichten sind. Für die marktführende zehnjährige türkische Staatsanleihe in US-Dollar steht derzeit eine Rendite von 8,9 Prozent zu Buche. Und die in türkische Lira begebene Anleihe rentiert gar mit über 20 Prozent. Zum Vergleich: Das "gerettete" Griechenland muss aktuell Renditen von 4,4 Prozent für zehnjährige Staatsanleihen anbieten.

Am Beispiel Griechenlands hat man seit 2008 studieren können, welche Therapie einzuleiten ist, um von der Weltgemeinschaft gerettet zu werden. Freilich ist dazu zunächst erforderlich, gerettet werden zu wollen. Bei dem Ausdruck dieses Wunsches handelt es sich jedoch um einen vergleichsweise demütigen Akt, so dass nicht jeder stolze Staatslenker dazu ohne Zeitverzug willens ist. Aber in Argentinien, wo man das Prozedere bereits mehrfach durchexerziert hat, bat man jetzt schnurstracks um Hilfskredite durch den Internationalen Währungsfonds (IWF).

Ohne Auswirkung auf die Wirtschaft bleiben die beschriebenen Währungskrisen nicht. Die internationalen Handelsströme werden dadurch tangiert und die Schwierigkeiten der Handelsfinanzierung steigen dramatisch an.

Aktien aus Schwellenländern: ausschließlich Rohstoffe

Die fünf LOYS-Aktienfonds sind angesichts der konservativen Anlagephilosophie des Hauses LOYS traditionell nur gering oder gar nicht in Schwellenländeraktien investiert. Und wenn Aktien aus Ländern wie Brasilien, Russland oder der Türkei für attraktiv genug gehalten werden, dann handelt es sich in der Regel um Werte aus dem Rohstoffbereich, weil Rohstoffe wie Energie oder Metalle weltweit in harter Währung gehandelt werden.

Tatsächlich wurden zuletzt im LOYS Global Positionen in dem russischen Mineralölkonzern Lukoil ausgebaut und im brasilianischen Mineralölunternehmen Petrobras eingegangen. Insgesamt ist aber davon auszugehen, dass die derzeitigen Währungskrisen das weltweite Wirtschaftswachstum etwas abschwächen werden.

© 2018 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.