Zürich - Die Schweiz gilt als Magnet für Blockchain- und Kryptounternehmen. Doch auch hier gibt es Hürden für diese Start-ups. So bekunden sie Mühe, ein Firmenkonto bei einer Schweizer Bank eröffnen zu können. Ein Leitfaden soll nun helfen, Unsicherheiten abzubauen und Banken und Kryptofirmen zusammenzubringen.
Wenn Kryptowährungen auf Banken treffen, sei das oft ein "Kulturclash", sagte Adrian Schatzmann, Strategischer Berater der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), am Freitag vor Journalisten. Beide hätten Mühe, einander zu verstehen. Als Beispiel nannte er eine Emmentaler Bankfiliale, die auf einmal mit einem Kryptounternehmen konfrontiert war, das mit einem einseitigen englischen White Paper auftauchte und ein Konto eröffnen wollte.
Zurückhaltung bei Kontoeröffnung
Das Thema beschäftigt die Banken durchaus, wie eine Umfrage der Bankiervereinigung Ende 2017 unter ihren Mitgliedern ergeben hatte. Blockchain-Firmen zieht es nämlich gleich reihenweise in die Schweiz. Oliver Bussmann, Präsident der Crypto Valley Association, zählt über 530 Blockchain-Start-ups im Grossraum Zürich/Zug.
Doch bei der Regulierung dieser Unternehmen herrscht heute noch Unsicherheit. Derzeit prüft eine Arbeitsgruppe des Bundes die rechtlichen Rahmenbedingungen und möglichen Handlungsbedarf. Sie will dem Bundesrat bis Ende Jahr Bericht ...
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