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Ufuk Boydak (LOYS AG): "Aktionismus vermeiden und Ruhe bewahren"

Die wahrhaftigen Resultate eines Investments zeigen sich erst nach einem für Aktienanlagen adäquaten Zeitraum. Es ist wichtiger denn je sich an seinen Prinzipien festzuhalten. Mit ein wenig Geduld normalisieren sich die Entwicklungen dann wieder.

Der G20-Gipfel in Buenos Aires Ende November war vor allem angesichts der großen Spannungen zwischen den Großmächten China und den USA im Vorfeld mit hohen Erwartungen besetzt. Die mündlichen Zusagen, eine weitere Eskalation des Handelskonfliktes für 90 Tage auszusetzen, führten nur zu einer kurzweiligen Erholung an den Aktienmärkten. Allgemein ist die Skepsis der Marktteilnehmer weiterhin sehr hoch und der Abverkauf an den globalen Aktienmärkten geht erst einmal weiter. Die zweite Jahreshälfte 2018 ist geprägt von Sorgen über die mögliche Abschwächung des globalen Weltwirtschaftswachstums. Diese sind nicht durch die Handelskonflikte geprägt, sondern auch den volatilen Bewegungen an den Zins- und Rohstoffmärkten geschuldet. Europa darf sich zudem mit dem Brexit und dem italienischen Haushalt arrangieren.

Die anhaltenden Ungewissheiten im Kontext des globalen Zusammenspiels vor einer Verlangsamung der globalen Weltwirtschaft, bedingen eine antizipative Abstrafung vieler konjunktursensitiver Unternehmen. Die entsprechenden Titel mussten bereits deutliche Rückschläge hinnehmen; ein für Anleger spürbares Resultat der globalen politischen Auseinandersetzungen. Hinzukommt, dass die Märkte derzeit sehr sensitiv reagieren und jede neue politische Bewegung sich scheinbar augenblicklich in den Entwicklungen an den Aktienmärkten niederschlägt. Diese Sensitivität ist so weit ausgeprägt, dass es zu einer völligen Vernachlässigung von fundamentalen Bewertungen an den Aktienmärkten gekommen ist.

Ein geordneter Austritt der Briten aus der EU und eine Kompromissfindung im Streit um den italienischen Haushalt würden die Nerven der europäischen Anleger wieder beruhigen. Das Licht am Ende des Tunnels ist schon zu sehen, erst recht mit einer Annäherung der Protagonisten des Handelsstreits, den USA und China. Insofern bieten Korrekturphasen wie diese eine gute Chance für den langfristigen Vermögensaufbau mit soliden Aktien - wenn man sie denn nutzt.

Der Blick in die Glaskugel…

Den Blick in die Glaskugel, wann all dies geschieht, wollen wir anderen überlassen. In unruhigen Zeiten und volatilen Aktienmärkten erscheint es sinnvoller denn je, den Prinzipien des echten Investierens treu zu bleiben und an der sich bisher bewährten Investmentphilosophie zu orientieren.

Wir sind daher für die Zukunft trotz aktueller Unsicherheiten insofern optimistisch, als dass wir bei unserer Aktienauswahl auf die wesentlichen Kriterien Qualität, Unterbewertung, Streuung und Zeit setzen. Die Analyse der Unternehmen und der Kauf unterbewerteter Qualitätstitel ermöglicht es in ungewissen Zeiten Ruhe zu bewahren. Diese Überzeugung möchten wir entschieden an unsere Investoren weitergeben. Die Kursentwicklungen in den vergangenen Monaten sind unschön und nicht zufriedenstellend. Allerdings können wir diese nicht beeinflussen. Was wir beeinflussen können ist, sich an Geschäftsmodellen zu beteiligen, die über ein Quartal hinaus einen deutlichen Mehrwert generieren können. Timing ist nachhaltig nicht möglich und Kaufzeitpunkte wirken ex post falsch. Allerdings investiert LOYS langfristig in Aktien aus Überzeugung und das aktuelle oder das nächste Quartal sind hierbei nicht entscheidend für die Beurteilung des Investmentkasus - die wahrhaftigen Resultate eines Investments zeigen sich vielmehr erst nach einem für Aktienanlagen adäquaten Zeitraum. Die Attraktivität der Portefeuilles hat deutlich zugenommen, da in der Korrektur signifikante Fehler gemacht werden. Es ist wichtiger denn je sich an seinen Prinzipien festzuhalten. Mit ein wenig Geduld normalisieren sich die Entwicklungen dann wieder.

Sehen Sie hier den Marktkommentar Dezember von Ufuk Boydag als Video.

© 2018 Asset Standard
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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