Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 25.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Winzig bewertet - und jetzt startet die heiße Phase mit Trigger-Fahrplan 2026
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
291 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Alexis Renault (Oddo BHF): Weltweit diversifiziert investieren

Die Herausforderungen für Rentenanleger wachsen. Steigende Zinsen bedeuten ein schwieriges Umfeld mit Druck auf Anleiherenditen. Aktiv gemanagte Portfolios von Unternehmensanleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten können Lösungen für Anleger bieten.

Das Umfeld für Rentenanleger wird schwieriger. An den US-Anleihemärkten zogen die Zinsen im zurückliegenden Jahr an. In Europa wird sich die EZB mit der Zinswende noch ein wenig Zeit lassen, leitet aber zumindest mit dem Ende der Anleihekäufe den Abschied von der lockeren Geldpolitik ein. Anleger werden auf mittlere Sicht also mit steigenden Zinsen leben müssen. Das wäre verkraftbar, wenn die Konjunktur weiter auf Wachstumskurs bleibt. Hierfür allerdings sind die Anzeichen bestenfalls gemischt. Während sich die USA, auch dank der Steuerreform, noch über starke Wachstums- und sinkende Arbeitslosenzahlen freuen, trübt sich der Horizont in Europa und insbesondere in dem für die Weltwirtschaft so wichtigen China ein.

Attraktives Risiko-Ertrags-Profil

Während die Erträge aus Staatsanleihen solider öffentlicher Schuldner oder besicherten Bankschuldverschreibungen Anlegern kaum noch akzeptable Erträge bieten, wachsen die Risiken bei den in den letzten Jahren beliebten Unternehmensanleihen mit längeren Laufzeiten. Rentenanleger, die weiter Erträge erzielen möchten, sollten sich in diesem von Unsicherheit geprägten Umfeld daher auf Unternehmensanleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten beschränken. Insbesondere kurzlaufende Hochzinsanleihen bieten derzeit ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil. Da das Ausfallrisiko im zeitlichen Verlauf sinkt, profitieren Strategien, die ausschließlich auf Kurzläufer setzen, von geringeren Risiken, während sich die Renditen weiterhin auf einem attraktiven Niveau bewegen. Außerdem weisen Kurzläufer eine geringere Sensitivität gegenüber Zinserhöhungen und Bewegungen bei den Risikoprämien auf. Das heißt: Wenn die Zinswende sich auch in Europa in steigenden Renditen und fallenden Kursen bei bestehenden Papieren niederschlägt, sind Anleger bei einem Portfolio mit Kurzläufern zumindest vor größeren Verlusten sicher.

Globale Diversifizierung

Vor dem Hintergrund der regional unterschiedlichen Entwicklung ist es sinnvoll, die Anlagen global zu diversifizieren. Dann können Chancen auch in Regionen genutzt werden, in denen die Zinsen nicht steigen. Das ist über Fonds leicht möglich. Bei passiven Anlagen erfolgt die Gewichtung in der Regel über die Marktkapitalisierung. Dann ist man sehr stark in den USA investiert. Aktuell bieten sich aber gerade im High-Yield-Bereich interessantere Perspektiven, zum Beispiel auch in den Schwellenländern. Wer ausgewogener anlegen möchte, bevorzugt eine BIP-gewichtete Aufteilung auf die verschiedenen Regionen. Hier stehen aktiv gemanagte Fonds zur Auswahl, bei denen erfahrene Fondsmanager bei der Titelauswahl auch das gerade in der Spätphase eines Booms nicht zu unterschätzende Problem eines Ausfalls einer Anleihe im Blick haben. Solche Manager meiden beispielsweise Anleihen von Unternehmen, die sich nur schwer refinanzieren können. Wer die nicht zu vernachlässigenden Risiken von Investitionen in Fremdwährungen vermeiden möchte, sollte nach Fonds Ausschau halten, die das Währungsrisiko absichern.

© 2019 Asset Standard
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die nächste Versorgerwelle Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.