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Alexis Renault (Oddo BHF): Weltweit diversifiziert investieren

Die Herausforderungen für Rentenanleger wachsen. Steigende Zinsen bedeuten ein schwieriges Umfeld mit Druck auf Anleiherenditen. Aktiv gemanagte Portfolios von Unternehmensanleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten können Lösungen für Anleger bieten.

Das Umfeld für Rentenanleger wird schwieriger. An den US-Anleihemärkten zogen die Zinsen im zurückliegenden Jahr an. In Europa wird sich die EZB mit der Zinswende noch ein wenig Zeit lassen, leitet aber zumindest mit dem Ende der Anleihekäufe den Abschied von der lockeren Geldpolitik ein. Anleger werden auf mittlere Sicht also mit steigenden Zinsen leben müssen. Das wäre verkraftbar, wenn die Konjunktur weiter auf Wachstumskurs bleibt. Hierfür allerdings sind die Anzeichen bestenfalls gemischt. Während sich die USA, auch dank der Steuerreform, noch über starke Wachstums- und sinkende Arbeitslosenzahlen freuen, trübt sich der Horizont in Europa und insbesondere in dem für die Weltwirtschaft so wichtigen China ein.

Attraktives Risiko-Ertrags-Profil

Während die Erträge aus Staatsanleihen solider öffentlicher Schuldner oder besicherten Bankschuldverschreibungen Anlegern kaum noch akzeptable Erträge bieten, wachsen die Risiken bei den in den letzten Jahren beliebten Unternehmensanleihen mit längeren Laufzeiten. Rentenanleger, die weiter Erträge erzielen möchten, sollten sich in diesem von Unsicherheit geprägten Umfeld daher auf Unternehmensanleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten beschränken. Insbesondere kurzlaufende Hochzinsanleihen bieten derzeit ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil. Da das Ausfallrisiko im zeitlichen Verlauf sinkt, profitieren Strategien, die ausschließlich auf Kurzläufer setzen, von geringeren Risiken, während sich die Renditen weiterhin auf einem attraktiven Niveau bewegen. Außerdem weisen Kurzläufer eine geringere Sensitivität gegenüber Zinserhöhungen und Bewegungen bei den Risikoprämien auf. Das heißt: Wenn die Zinswende sich auch in Europa in steigenden Renditen und fallenden Kursen bei bestehenden Papieren niederschlägt, sind Anleger bei einem Portfolio mit Kurzläufern zumindest vor größeren Verlusten sicher.

Globale Diversifizierung

Vor dem Hintergrund der regional unterschiedlichen Entwicklung ist es sinnvoll, die Anlagen global zu diversifizieren. Dann können Chancen auch in Regionen genutzt werden, in denen die Zinsen nicht steigen. Das ist über Fonds leicht möglich. Bei passiven Anlagen erfolgt die Gewichtung in der Regel über die Marktkapitalisierung. Dann ist man sehr stark in den USA investiert. Aktuell bieten sich aber gerade im High-Yield-Bereich interessantere Perspektiven, zum Beispiel auch in den Schwellenländern. Wer ausgewogener anlegen möchte, bevorzugt eine BIP-gewichtete Aufteilung auf die verschiedenen Regionen. Hier stehen aktiv gemanagte Fonds zur Auswahl, bei denen erfahrene Fondsmanager bei der Titelauswahl auch das gerade in der Spätphase eines Booms nicht zu unterschätzende Problem eines Ausfalls einer Anleihe im Blick haben. Solche Manager meiden beispielsweise Anleihen von Unternehmen, die sich nur schwer refinanzieren können. Wer die nicht zu vernachlässigenden Risiken von Investitionen in Fremdwährungen vermeiden möchte, sollte nach Fonds Ausschau halten, die das Währungsrisiko absichern.

© 2019 Asset Standard
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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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