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Asset Standard
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Andreas Lesniewicz (CONREN): Weitere stürmische Zeiten?

Die entscheidende Frage ist, ob 2018 ein vorübergehender Schrecken, eine Korrektur in einem intakten Bullenmarkt war...oder, ob wir uns auf weitere stürmische Zeiten einstellen müssen.

Erwartungsgemäß hat das Jahr an den Börsen sehr positiv gestartet: auf den historisch schlechten Dezember (mit einigen Übertreibungen und schwer nachvollziehbaren Bewegungen) folgte ein historisch guter Januar.

Wir befürchten, dass in den nächsten Wochen und Monaten der Vermögenserhalt wiederum im Vordergrund stehen wird. Die Re-Adjustierung von Investoren und Märkten, gestartet im letzten Jahr mit Hochpunkt im 2. Halbjahr, ist nach unserer Ansicht, noch nicht zu Ende. Zu gut und zu positiv war die Stimmung zuvor. Zu viele Investoren haben sich, für ihre Risikobudgets, zu riskant positioniert. Das letzte Jahr hat noch einmal gezeigt wie angespannt die Märkte nach so langer Zeit an Niedrigstzinsen und steigenden Kursen sind. Erfahren Sie mehr zur Begründung in unserem letzten CONREN Quartalsreport oder CONREN Webinar.

Aus Anlegerperspektive sind die erwarteten Bestätigungen, erstens der Fed eine Pause bei Zinserhöhungen und Notenbankbilanzabbau zu machen, zweitens, dass China in 2019 mehr stimulieren wird (monetär und fiskalisch) und drittens, dass Draghi und damit die EZB auch noch etwas wartet natürlich positiv zu beurteilen. Sie bilden die Voraussetzung für eine Fortsetzung des 2009 gestarteten Bullenmarktes - von der wir später im Jahr nach wie vor ausgehen. Das im Januar aufgehellte Investitionsklima steht aber einem sich eintrübenden, ökonomischen Umfeld gegenüber. Die Erwartungen sind aktuell nach wie vor zu hoch und damit weitgehend auch die Bewertungen (auch wenn in EM und Europa erheblich zurückgekommen). Selbst aus dem monetären Blickwinkel weht nach wie vor Gegenwind: Die US-Fed entzieht weiter Liquidität. Außerdem haben das globale Wirtschaftswachstum und in der Konsequenz die Gewinndynamik der Unternehmen wahrscheinlich ihre Höhepunkte überschritten. Die bisherige Berichtssaison ist dementsprechend bereits gemischt verlaufen. Die weitere Entwicklung von USD und Inflationserwartungen sind zu beobachten.

Die massive Gesamt-Verschuldung…
Die Grafik zeigt die Gesamtverschuldung von Unternehmen (ohne Finanzunternehmen), Staat und Haushalten in % des Bruttoinlandprodukts.

…und nicht zuletzt die hohe Verschuldung von US-Unternehmen bleibt eine der Hauptgefahren.
Die Grafik zeigt die Verschuldung von US-Unternehmen (ohne Finanzunternehmen): in % vom Bruttoinlandsprodukt (rot, linke Achse) / in Billionen USD (blau, rechte Achse)


Die Stimmung muss einigermaßen rosig bleiben und Refinanzierung zu ähnlichen, wie den aktuellen Zinsniveaus, zulassen. Sonst könnte es heikel werden. Wir haben im Dezember bereits gesehen, dass einige Kreditmärkte im Panikmodus eingefroren sind.


© 2019 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.