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Patrick Erne (Reichmuth & Co): Erfreulicher Jahresauftakt

Was die nächste Rezession auslösen wird, wissen wir heute nicht, aber eine zu defensive Position scheint aufgrund der weltweiten Stützungsmaßnahmen und der moderaten Inflationsentwicklung verfrüht. Umso wichtiger wird aber die Portfoliodiversifikation.

Die Weltkonjunktur verlangsamt sich, was nicht untypisch ist für eine spätzyklische Phase, in der sich die meisten Volkswirtschaften befinden. Der kurzfristige Trend ist weiterhin negativ.

Dennoch überrascht es, wie schnell die Zentralbanken weltweit reagieren und die Zinserwartungen dämpfen. Damit dürfte das Kreditwachstum kurzfristig stimuliert und der Zyklus etwas verlängert werden.

Was die nächste Rezession auslösen wird, wissen wir heute nicht, aber eine zu defensive Position scheint aufgrund der weltweiten Stützungsmaßnahmen und der moderaten Inflationsentwicklung verfrüht

Nach der Korrektur im 4. Quartal 2018 entwickelten sich die Aktienmärkte in den ersten drei Monaten überdurchschnittlich und konnten die Verluste aus dem letzten Jahr größtenteils aufholen. Es hat sich ausbezahlt, dass wir unsere Aktiengewichtung Ende 2018 trotz der Unsicherheit hoch gehalten haben und so von der starken Gegenbewegung profitieren konnten. Regional entwickelten sich - bis auf Japan - alle wichtigen Aktienmärkte zweistellig positiv. In der Schweiz konnten die großkapitalisierten Aktien mehr zulegen als die Nebenwerte.

Negative Wirtschaftsdaten verleiteten die Zentralbanken dazu, ihre unterstützenden, geldpolitischen Maßnahmen länger weiterzuführen und ein Platzen der Vermögenswertblase um jeden Preis zu verhindern. Als Profiteure tiefer Zinsen sind Immobilienaktien auszumachen, die sich kurzfristig über unseren Erwartungen entwickelt haben. Auch alternative Anlagen wie Hedge Funds, Insurance-Linked Securities oder auch Edelmetalle trugen zur positiven Performance bei und stellen für uns einen immer wichtigeren Bestandteil eines robusten Portfoliobaus dar.

Wachstumsabschwächung - aber weiterhin viel Unterstützung durch die Geldpolitik

Die Weltkonjunktur wächst langsamer und hat an Schwung eingebüßt. Obwohl sich abzeichnet, dass die USA und China eine Art von Übereinkunft im Handelsstreit finden, ist die Zurückhaltung bei den Investitionen und den Bestellungen zuletzt deutlich spürbar. Die Anzahl der Firmen, welche die Erwartungen für das laufende Jahr bereits zurücknehmen mussten, steigt.

Die Zentralbanken versuchen, der Wachstumsabschwächung mit mehr Stimulus und geldpolitischer Largesse zu begegnen. Ob dies ausreicht, um den Aufwärtstrend an den Aktienmärkten, der seit Anfang Jahr anhält, aufrechtzuerhalten, ist schwierig zu beurteilen. Wir erwarten, dass die Märkte deshalb in den nächsten Wochen etwas konsolidieren werden.

Da die Zinsen weltweit aber weiterhin sehr tief sind und in den nächsten Monaten kaum steigen werden, bleiben die Alternativen zu Aktien weiterhin rar. In unserem Basisszenario gehen wir davon aus, dass der Zyklus durch die unterstützenden Maßnahmen durch Geld- und Fiskalpolitik verlängert wird und in den nächsten 3-6 Monaten nicht abrupt endet. In unserem Hauptszenario gehen wir davon aus, dass sich die konjunkturellen Indikatoren in den nächsten Wochen bzw. Monaten stabilisieren und dem Aktienmarkt Unterstützung bieten.

Eine zu defensive Positionierung erachten wir trotz abnehmender Wachstumsdynamik als verfrüht. Umso wichtiger wird aber die Portfoliodiversifikation.

© 2019 Asset Standard
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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