Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
FRIEDLANDS 10.000-JAHRE-SCHOCK: Der Kupfer-Engpass hat begonnen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
151 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Dr. Christoph Bruns/Ufuk Boydak (LOYS AG): Zehn Jahre Aktienhausse

Eine Fondsmanagementkultur, die nicht permanent auf das Jahresende blicken muss und unabhängig von bilanziellen und regulatorischen Sachzwängen arbeiten darf, bringt Voraussetzungen mit, um auch die kommenden zehn Jahre zu guten Börsenjahrgängen werden zu lassen.

Nachdem das amerikanische Finanzsystem im Herbst 2008 vor dem Zusammenbruch stand, kam es zu drastischen staatlichen Eingriffen in den Bankenmarkt. Hilfsfinanzierungsprogramme (TALF, TARP, etc.) wurden in Amerika ins Leben gerufen und die Notenbank schritt zu radikalen Zinssenkungen nebst einer Flutung des Kapitalmarktes mit billigem Geld. Gigantische Anleiheaufkaufprogramme wurden unter dem Namen u201aQuantitative Easingu2018 auf den Weg gebracht.

In Europa sah die Situation keineswegs besser aus, denn europäische Banken waren im US-Subprimemarkt stark engagiert und hatten mit eigenen spekulativen Immobilienblasen (Spanien, Irland, etc.) zu kämpfen. Viele Institute mussten staatlich gerettet werden, andere gingen schmählich unter. Deutschland, das überhaupt keine überhöhten Immobilienpreise und zu hohe Beleihungen mit Fremdkapital zu verzeichnen hatte, geriet gleichwohl mitten in den Abwärtsstrudel. Besonders ärgerlich dabei war, dass vor allem staatliche Landesbanken an vorderster Stelle der Zockereien gestanden hatten.

Aber im Gegensatz zum Börseneinbruch zu Beginn des neuen Jahrtausends (Internet-Blase, Neuer Markt, etc.) war die große Finanzkrise keine Börsenkrise, wiewohl die Kurse kräftig unter Druck gerieten. Vielmehr handelte es sich um eine klassische Bankenkrise, die durch die enge Verquickung zwischen Banken und Staaten letztere mit in den Orkus rissen. Wie sich zeigte, war der Aktienmarkt im Gegensatz zu den Zinsmärkten stets liquide. Das war und ist ein hohes Gut. Anleger neigen dazu, Liquidität nicht hinreichend hoch zu wertschätzen.

Die drastischen Kursrückgänge des Jahres 2008 erwiesen sich bei den meisten Aktien außerhalb des Finanzsektors als Übertreibungen. Aktien neigen nämlich dazu, ähnlich einer Schafherde, stets gemeinsam in eine Richtung zu rennen; in diesem Fall nach Süden. Übertreibungen sind aber ein fester Kernbestandteil des Aktienmarktes und nachdem sich herausstellte, dass die Bankenbranche vor einem Kollaps bewahrt wurde, griffen Investoren ab März 2009 an der Börse wieder zu. Damit bewies die Börse einmal mehr einen treffsicheren Riecher für den ab dem Jahr 2010 einsetzenden Konjunkturaufschwung. Dieser sollte sich als längster Wirtschaftsaufschwung in der Wirtschaftsgeschichte erweisen; er hält bis heute an.

Unterbrochen wurde die Börsenhausse durch zwei Korrekturjahre, nämlich das Jahr 2011, als die Griechenland-Krise kulminierte und das Jahr 2018, in welchem Zinserhöhungsängste und ein Nachlassen der Gewinndynamik bei den marktanführenden FAANG-Aktien die Runde machten.

Loys-Investoren konnten an der zehnjährigen Börsenhausse prächtig partizipieren. Der Umgang mit Krisen gehört beim Fondsmanagement zu den hervorstechenden Qualitäten. Denn wie sich an der Börse stets wieder zeigt, bleibt es wichtig, ein attraktives Verhältnis von Wert und Preis im Auge zu behalten, unabhängig von launischen Überbeliebtheiten oder temporären Verschmähungen einzelner Aktien. Eine Fondsmanagementkultur, die nicht permanent auf das Jahresende blicken muss und unabhängig von bilanziellen und regulatorischen Sachzwängen arbeiten darf, bringt Voraussetzungen mit, um auch die kommenden zehn Jahre zu guten Börsenjahrgängen werden zu lassen. Indes besteht der Hauptunterschied zur Vergangenheit darin, dass es heute keinen positiven Realzins mehr gibt.


Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von LOYS


© 2019 Asset Standard
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.