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Jörg de Vries-Hippen (Allianz GI): Europawahl: Votum für mehr Demokratie kann eine Grundlage für mehr Wachstum sein

Die ersten Ergebnisse der Europawahl zeigen, dass der erwartete Siegeszug der populistischen und euroskeptischen Parteien ausgeblieben ist und die proeuropäischen Parteien weiterhin dominieren. Das stärkt das wachstumsfördernde Fundament der Europäischen Union (EU).

Zwar bleibt die politische Unsicherheit, nicht zuletzt auch angesichts der anstehenden nationalen Wahlen, aber die mehrheitsbasierte Politikgestaltung auf EU-Ebene dürfte sich mit weniger populistischem Gegenwind als erwartet transparenter und kalkulierbarer gestalten.

Nach sechs Jahren anhaltenden Wachstums hat sich die Konjunktur im Euroraum merklich abgekühlt.

Die Wirtschaft leidet unter einer schwächeren Auslandsnachfrage sowie temporären länder- und branchenspezifischen Belastungsfaktoren, wie etwa den Herausforderungen in der deutschen Automobilindustrie, den "Gilets jaunes"-Protesten in Frankreich und der politischen Unsicherheit in Italien.

Während das Wirtschaftswachstum fast ausschließlich von der Inlandsnachfrage getragen wird, bleiben die fundamentalen Rahmenbedingungen für den privaten Konsum und die Investitionen durch die robuste Arbeitsmarktdynamik und günstigen Finanzierungsbedingungen vorerst solide.

Mittelfristig sollte sich die Ablehnung des populistischen Euroskeptizismus auch an den Aktienmärkten widerspiegeln: mehr politische Stabilität nährt den Optimismus, den Unternehmen brauchen, um zu investieren.


Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten der Allianz Global Investors GmbH.

© 2019 Asset Standard
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.