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Volker Schilling (Greiff): Greiffbar - Investments zum Anfassen (07. Juni 2019)

Wie viele US-Präsidenten hat Queen Elisabeth schon empfangen?

Man mag es kaum glauben, es waren 12 an der Zahl. Und wer dem aktuellen US-Präsidenten nichts abgewinnen kann, den mag diese Zahl trösten, denn sie zeigt, in einer Demokratie bleibt kein Mächtiger auf Dauer. Spätestens bei überlanger Amtsdauer, wird den Meisten der Wechselwille der Regierten zum Verhängnis. Bei der Queen gilt dies selbstverständlich nicht, denn sie ist keine gewählte Vertreterin, sondern qua Geburt der erste Repräsentant der Briten. Die Tatsache, dass sie im modernen Großbritannien politisch nichts zu sagen hat, mag man in Zeiten eines uneinigen Volkes und dem bevorstehenden Brexit bedauern. Umso wichtiger ist es, die hohe Kunst der Diplomatie zu beherrschen, die den mächtigen Besuchern stets das Gefühl gibt willkommen zu sein. Die Queen wäre aber nicht die Queen, wenn sie nicht in ihrem typischen britischen Humor, versteckte Botschaften in die Welt sendet: Zum Staatsempfang mit Trump trug sie die Krone "Burmese Ruby Tiara", die aus 96 Rubinen besteht. Diese stehen symbolisch dafür, Krankheiten und das Böse abzuwehren. Ein Schelm, wer dahinter Absicht vermutet.

Taktgeber Notenbanken

Wer wissen will, warum und wie die Börsen sich in den letzten 10 Jahren entwickelt haben, der muss sich nur die Aktivitäten der Notenbanken ansehen. Die Flutung der Kapitalmärkte mit billigem Geld, hat alle Boote, und seien sie noch so marode, nach oben getrieben. Der Preis des Geldes ist der Zins, wenn es keinen Zins mehr gibt, ist Geld auch nichts mehr wert. Ohne Zins kann sich jede Unternehmung unendlich verschulden, auch wenn sie nicht profitabel ist. Zombieunternehmen nennt man so etwas. Und da Zombies gemeinhin nicht als sonderlich sozialverträglich gelten, werden sie früher oder später zum Problem. Wenn man aber den Laden - sprich die Wirtschaft - am Laufen halten will, so wird beim nächsten Anzeichen einer drohenden Pleitewelle einfach erneut der Geldhahn aufgedreht. Und da sich Wasser wie Geld in einem ständigen Kreislauf befinden, werden die Notenbanken in den kommenden Jahren weder die Zinsen normalisieren, noch zulassen, dass echte Systemzusammenbrüche entstehen. Fazit: Aktuelle Korrekturphasen an den Kapitalmärkten sind weiterhin gute Kaufgelegenheiten, denn US- wie auch EU- Notenbänker senden Signale einer erneuten Schleusenöffnung. Empfehlung: Mitschwimmen.

Völlig aus dem Takt

Auf einer Podiumsdiskussion diese Woche wurde ich gefragt, ob ich lieber Trump, Salvini oder Boris Johnson verschwinden lassen würde. Meine Antwort: Lieber würde ich die Politiker verschwinden sehen, die nicht begriffen haben, dass es weder um Macht, Position oder Partei geht, sondern um Inhalte. Inhalte, die weder grün noch schwarz oder rot sind, sondern uns als Menschen in einer modernen Welt betreffen. Dazu brauchen wir keine Parteifunktionäre oder Institutionen, deren Behäbigkeit die notwendigen Investitionen, Reformen und Umsetzungen nur verlangsamen oder ganz unterlassen. In diesem Sinne muss man die Trumps, Salvinis und Johnsons nicht mögen, aber sie sorgen zumindest dafür auch in der Politik, das auszulösen, was wir in der Wirtschaft schon seit langem sehen: Disruption. Veränderung hat noch keinem geschadet. Nur Mut.

Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten der Greiff capital management AG.

© 2019 Asset Standard
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.