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03.07.2019 | 10:50
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Wachstum

Die Aussichten der deutschen Unternehmen trüben sich weiter ein. Im Juni verzeichnete der Ifo-Geschäftsklimaindex seinen dritten Rückgang in Folge, er fiel von 97,9 auf 97,4. Ausschlaggebend waren die schlechteren Geschäftserwartungen, die Einschätzung der Lage verbesserte sich dagegen leicht. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Euro-Zone erreichte im Juni ein Sieben-Monats-Hoch. Während es beim Dienstleistungssektor aufwärts ging, verzeichnete die exportlastige Industrie Verluste. Insbesondere schwache Aussichten drücken den Index. Belastend auf die Stimmung der Industrie wirkt der anhaltende Handelskonflikt. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2019 dürfte Deutschland das schwächste Wirtschaftswachstum seit 2013 bevorstehen. Die Exporte sanken im April mit 3,7% gegenüber Vormonat so stark wie seit vier Jahren nicht mehr.

Jobs

In Deutschland schlägt sich die Konjunkturabkühlung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nieder: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai leicht auf 2,2 Millionen gestiegen, die Arbeitslosenquote blieb gegenüber Vormonat unverändert bei 4,9 Prozent. In der Eurozone sank die Arbeitslosenquote im April auf 7,6% (Vormonat: 7,7%) und damit auf den niedrigsten Stand seit August 2008. Der US-Arbeitsmarkt hat sich zuletzt schwächer entwickelt: Im Mai schufen Unternehmen 75.000 neue Jobs (Vormonat: 263.000), und damit weniger als erwartet. Der Durchschnitt pro Monat liegt in diesem Jahr bei 160.000 neuen Stellen pro Monat im Vergleich zum Vorjahr von 223.000. Die Arbeitslosenrate bleibt jedoch mit 3,6% auf dem niedrigsten Stand seit 1969.

Gewinne

In den USA ist die Berichtssaison für das 1. Quartal 2019 zu Ende. 462 Unternehmen aus dem Index S&P 500 haben Zahlen vorgelegt. 75% davon übertrafen die Gewinnerwartungen, 44% die Umsatzerwartungen. Das Gewinnwachstum gegenüber Vorjahresquartal lag bei 4,5% und das Umsatzwachstum bei 5,1%. Die Margen mit -0,6% kamen etwas unter Druck. Die Unternehmen aus dem europäischen Index Stoxx600 konnten in Q1 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal die Gewinne um 3,9% steigern und die Umsätze um 2%. Das höchste Gewinnwachstum kam aus dem Energiesektor während Versorger und Telekommunikation über fallende Gewinne berichten mussten

Inflation

Der Preisauftrieb bleibt moderat auf breiter Front: In Deutschland wird die Inflationsrate im Juni voraussichtlich 1,6% (Vormonat: 1,4%) betragen und ist damit weiterhin deutlich vom April-Wert (2,0%) entfernt. In der Euro-Zone ermäßigte sich die Teuerung zwischen April und Mai von 1,6% auf 1,2% und blieb im Juni auf diesem Niveau. Auch in den USA ist die Inflation zurückgegangen: Sie fiel von 2,0% im April auf 1,8% im Mai. Die Kerninflationsrate ging von 2,1% auf 2,0% zurück.

Zinsen

Die US-Zentralbank hat auf ihrem jüngsten Treffen des Offenmarktausschusses Leitzinssenkungen in Aussicht gestellt und ihre Zinsprojektionen ermäßigt: Sieben von 17 Zentralbankern erwarten nun eine Zinssenkung von 0,5 Prozentpunkten im laufenden Jahr. Gleichzeitig erwarten die Währungshüter zwar eine bessere Entwicklung bei Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit. Sie senkten allerdings ihre Projektionen für die Inflationsrate. Der Präsident der Europäische Zentralbank (EZB), Mario Draghi, verkündete nach dem EZB-Treffen in Sintra, die EZB sei zu einem weiteren geldpolitischen Stimulus bereit.

Risiken

    • Konjunkturelle Abschwächung in China und Europa.

    • Schwächere Gewinndynamik der Unternehmen in den kommenden Quartalen.
    • Gefahr eines Handelskrieges zwischen den USA, Europa sowie China.

    • Destabilisierung der Eurozone aufgrund des Brexit und der politischen und wirtschaftlichen Instabilität in Italien.

Investmentthemen

    • Hochzinsanleihen bleiben aufgrund von Bewertung und der aussicht auf steigende Gewinne vorerst attraktiv.

    • Wir präferieren zur Zeit aufgrund des defensiven Charakters: US-Aktien, Value-Aktien und Large Caps.

    • Der US-Dollar verliert durch ein schrumpendes Zinsdifferential an Attraktivität. Emerging Markets könnten davon profitieren.


Rechtliche Hinweise

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