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05.07.2019 | 10:50
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Trotz einer Vielzahl von Belastungen (Handelskonflikt, politische Unsicherheit und Konjunkturabkühlung) haben die Aktienmärkte im Juni weiter zugelegt, so dass sich Investoren über das beste erste Halbjahr seit 1998 freuen können.

Dies ist in erster Linie den Notenbanken zu verdanken, die seit dem Jahreswechsel wieder voll auf geldpolitische Lockerung setzen. Neben Aktien haben davon so gut wie alle Anlageklassen inklusive Gold profitiert und uns allen ein sehr erfreuliches erstes Halbjahr beschert und die Verluste des Vorjahres mehr als wettgemacht.

Aktien legten global im ersten Halbjahr mehr als 15%, Investmentgrade-Anleihen und Hochzinsanleihen in EUR zwischen 5% und 7% zu. Eine derartige "Schönwetterlage" gab es zuletzt 1995, als die FED wie heute den Zinssenkungspfad einschlug.

Aktuell leben gerade die Aktienmärkte allerdings hauptsächlich von der Erwartung von Zinssenkungen in den USA, beginnend im Juli mit ein bis zwei weiteren bis Jahresende. Zwar sieht es so aus, dass die FED die Anleger nicht enttäuschen wird. Aber ohne die Stabilisierung des konjunkturellen Umfelds und wieder optimistischeren Gewinnaussichten des Unternehmenssektors, gerade in Europa, wird es im weiteren Jahresverlauf deutlich schwieriger und schwankungsintensiver werden.

Die nächsten Wochen werden wahrscheinlich noch positiv verlaufen, solange die "geldpolitische Medizin" wirkt; allerdings sollte in der jetzt beginnenden Quartalsberichtssaison im Ausblick für den Rest des Jahres ein positiveres Bild erkennbar sein. Hilfreich wäre außerdem eine Beruhigung des Handelskonflikts und Deeskalationsschritte rund um den Persischen Golf.

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