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11.07.2019 | 10:50
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Status quo

Der S&P500 konnte - befeuert durch ein Stillhalten von USA und China, keine weiteren wechselseitigen Zölle zu erheben - sein bisheriges Doppeltop bei 2.940-2.950 Punkten nochmals auf knapp 3.000 Punkte übertreffen. Auch die europäischen Pendants zogen entsprechend noch etwas an. Wir halten unverändert eine Short-Position in Dax und NASDAQ von jeweils 5% des Gesamtvolumens.

Anleihen der ersten Qualität (AAA bis BBB-) notierten aufgrund der Erwartung an sinkende Zinsen und mehr Zentralbankliquidität deutlich fester. 10-jährige Bundesanleihen liefern jetzt eine negative Rendite von -0,41% p.a. Im Bereich BB+ bis B-, d.h. Anleihen der zweiten Qualität, waren die Aufschläge geringer, da der unverändert rezessive Ausblick der Weltwirtschaft belastet.

Zunehmende Spannungen mit dem Iran verteuerten WTI auf bis zu 60 US-$/Barrel. Gold durchstieß seinen sechsjährigen Widerstand bei 1.385 und rückte bis auf 1.430 US-$/Unze vor, um hiernach leicht zu korrigieren.

Outlook

Wir bewerten die jüngsten Aufschläge in nur noch selektiven Teilen der Aktienmärte als Top-Building Prozess und entsprechend letzten Teil der Welle 4. In Abhängigkeit der weiteren Zentralbankaktivitäten wird sich die Korrektur der folgenden Welle 5 im S&P500 mindestens auf 2.650 Punkte (-12%) oder auch deutlich tiefer bis auf das Niveau vom Heiligabend 2018, d.h. 2.350 Punkte (-22%) respektive im Worst-Case auf 2.000-2.200 Punkte (-30%) entwickeln.

Die europäischen Indices dürften aufgrund des schwächeren Wirtschaftsausblicks sowie politischer Divergenzen der Region noch stärker korrigieren. Einmal mehr betonen wir, dass die aktuelle Kurse massgeblich nur noch durch die Stimuli der Zentralbanken, mangelnde Anlage-alternativen und Aktienrückkauf-programme gestützt werden - nicht mehr durch steigende Umsatz- und Gewinnerwartungen der Aktien-gesellschaften selbst. Ähnlich zu 2007-2008 sehen wir sehr schlechte wirtschaftliche Daten und Nachrichten bei (noch) hohen Kursniveaus.

Anleihen der 1. Qualität werden als safe havens fester tendieren und im Laufe des Jahres vermehrt negative YTM aufweisen. Anleihen der 2. Qualität werden schwächer tendieren, so dass kurze bis mittlere Laufzeiten entscheidend sein werden, um noch positive Renditen zu erzielen. WTI-Rohöl sehen wir auf aktuellem Niveau seitwärts. Gold erwarten wir nach jüngstem Ausbruch über 1.385 deutlich fester in Richtung 1.550 US-$/Unze.


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