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18.07.2019 | 10:50
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Auch in diesem Jahr könnte sich der Sommer für die Finanzmärkte als relativ erholsam erweisen. Erinnern Sie sich an das Szenario, das ich Ihnen vor gerade einmal drei Monaten beschrieben habe? Nun, es scheint plötzlich abrupt Einzug zu halten.

Die Zentralbanken, die erkannt haben, dass das Inflationsrisiko in den Industrieländern beseitigt ist, da die Globalisierung und die technologische Revolution starke deflationäre Kräfte freigesetzt haben, scheinen sich in puncto geldpolitische Lockerung einen Wettstreit zu liefern. Wie erwartet folgt die Fed der Bank of Japan und der EZB, indem sie signalisiert, den Leitzins senken und gleichzeitig ihre Bilanzverkürzung beenden zu wollen. Auf diese Weise möchte sie die amerikanische Wirtschaft stützen, statt ihr Steine in Form eines starken US-Dollars in den Weg zu legen.

Die Auswirkungen haben nicht lange auf sich warten lassen. Innerhalb von drei Monaten sind die Renditen auf US-Staatsanleihen von 2,5% auf 2% gesunken und der Dollar ist rückläufig. Die Aktienmärkte sind hingegen insgesamt stabil geblieben, sodass die rasche Aufholjagd zu Beginn des Jahres weiter Bestand hat. Sowohl die anhaltenden Handelskonflikte als auch der Rückgang der langfristigen Zinsen, der oftmals den Beginn einer Rezession einläutet, lähmen die Anleger. Obgleich die Wiederaufnahme der Verhandlungen noch aussteht, dürfte die im Rahmen des G20-Gipfels in Osaka erzielte Entspannung im Handelskonflikt die Gemüter beruhigen und die Hoffnungen auf eine weiterhin zufriedenstellende Weltwirtschaft stärken.

Aber machen wir uns nichts vor: Die weltweiten Wachstumsmotoren schwächeln. Wie ich in meinem letzten Brief dargelegt habe, müssen wir vor diesem Hintergrund die wenigen Unternehmen ermitteln, die in der Lage sind, eine rege Aktivität aufrechtzuerhalten und ihre Margen zu verteidigen. Diese werden im aktuellen Umfeld dauerhaft niedriger Zinsen von einem Bewertungsaufschlag profitieren. Um welche Unternehmen es sich dabei handelt, ist wenig überraschend: Technologieunternehmen, innovative Healthcare-Unternehmen sowie einzelne attraktive Firmen in den Schwellenländern.

Wir haben unsere Investment- und Analyseteams für die Aktienmärkte in den vergangenen Jahren ausgebaut und den Fokus konkret auf die wenigen Wachstumsbereiche gerichtet. Wenngleich der Anlageausblick schwierig - doch damit nicht minder vielversprechend - ist, bin ich zuversichtlich, dass diese erweiterten Kompetenzen zu Ihren Gunsten gewinnbringend zum Tragen kommen werden.

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