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Asset Standard
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Hans-Jörg Naumer (AllianzGI): "Negative Renditen"

Das Sparbuch hat für mich schon lange keine Bedeutung mehr. Aber es hilft zumindest das Taschengeld der Kinder zu sammeln, wenn es auch schon längst keinen Zins mehr gibt. Als ich kürzlich allerdings die Spardose meiner Kinder am Bankschalter entleeren wollte, wurde mir bewusst, dass ich im Begriff bin - ungewollt - die Bank mit meinen Einzahlungen zu schädigen.

Denn solange Banken keine negativen Zinsen verlangen, sondern Geld mit Nullzinsen dulden, solange bedeutet jede Einzahlung einen Verlust für die Bank. Während sie selbst auf ihre Einlagen im System der europäischen Zentralbanken Zinsen zahlen muss (!) - also für ihre Liquidität bestraft wird - und dies ihren Kunden nicht in Rechnung stellt, solange legt sie drauf.

In der 5.000-jährigen Geschichte von "Schulden und Sühne" bewegen wir uns in dem allerersten Zeitraum, in dem die Gläubiger dafür bezahlen müssen, ihr Geld anlegen zu können.



Lesen Sie hier den Kommentar "Negative Renditen verschärfen die Jagd nach Einkommen" von Hans-Jörg Naumer (Allianz GI).



Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von Allianz GI.





© 2019 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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