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China verschärft den Druck - Heavy Rare Earths werden zum geopolitischen Machtinstrument
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Asset Standard
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Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Marktbericht 3. Quartal 2019

Ähnlich wie bereits im April 2019 genügte auch im August wieder eine Twitter Nachricht des US-Präsidenten Donald Trump für einen stärkeren Kursrückgang von rund 7% an den Aktienmärkten. Einmal mehr drohte er mit seiner Verschärfung des Handelskonfliktes mit China - erstmals bezeichnete er den Chinesischen Präsidenten Xi als Feind.


Auf diese Korrekturen an den amerikanischen und europäischen Aktienmärkten folgten Erholungen bis an die seit längerem intakten oberen Widerstandszonen, an denen die Märkte jüngst notieren. In Amerika sind dies jeweils die all-time highs - in Europa sind es Kursniveaus die rund 10% unter den höchsten Kursen vom Jahreswechsel 2017-18 liegen.


Es ist weiterhin unmöglich einen soliden Ausblick auf die kurzfristige weitere Marktentwicklung zu geben. Die Kapitalmärkte werden weiterhin massgeblich vom Handelskonflikt der USA mit China beeinflusst. Wir schätzen, dass die Verhandlungen weiterhin zäh verlaufen werden, da u.a. die Chinesen die Verhandlungen in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2020 ziehen möchten, um für sich eine noch bessere Verhandlungsposition gegenüber Trump zu erreichen. Trump hat sich völlig planlos verrannt und findet keinen sauberen Weg zurück zu einer Lösung - insbesondere wird es ihm unmöglich sein, nochmals ein minimales Vertrauen bei den Chinesen zu gewinnen, da die Bezeichnung als Feind für Chinesen unentschuldbar ist. Entsprechend dürfte die Phase der schwierigen Vorhersehbarkeit weiterhin anhalten. Wir möchten an dieser Stelle auf unsere diesmalige Beilage hinweisen. Uns fiel kürzlich ein Artikel des Nobelpreisträgers Paul Krugman in der New York Times in die Hände, in dem er eben diese Situation im sumpfigen Moor, in der sich die US-Politik befindet, beschreibt.


Lesen Sie mehr im Marktbericht III. Quartal 2019 von Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust).



Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von Alpine Trust.




© 2019 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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