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Dr. Christoph Bruns (LOYS AG): "Börsenrepublik Deutschland"


Auch Börsenvisionen sind wie Sterne, man kann sie nicht erreichen aber sich an ihnen orientieren. In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es im wiedervereinten Deutschland die Chance, in die erste Börsenliga der Welt aufzusteigen.


Nach dem Ende des "Kalten Krieges", symbolisiert durch den Fall der Berliner Mauer, machte sich Optimismus in Europa und vor allem in Deutschland breit. Man sprach von Friedensdividende; auch die Börsen waren in guter Stimmung. Der Börsengang der Deutschen Telekom wurde 1995 zu einem Riesenspektakel und die Kursentwicklung der T-Aktie war sensationell.


Viele Deutsche investierten zum ersten Mal in ihrem Leben in Aktien. Die positive Stimmung schuf den Humus für das Erblühen einer deutschen Börsenkultur. Erinnerungen an die Gründerzeit des neunzehnten Jahrhunderts, wo es zum guten Ton gehörte, Aktien zu besitzen, wurden wach. In Bankenkreisen hielt man es mitunter für realistisch, London als wichtigsten europäischen Börsenplatz abzulösen.


Lesen Sie mehr in der Capital-Kolumne "Börsenrepublik Deutschland" von Dr. Christoph Bruns (LOYS AG).




Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten der LOYS AG Fondsmanagement.




© 2019 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.