Anzeige
Mehr »
Login
Mittwoch, 08.04.2020 Börsentäglich über 12.000 News von 626 internationalen Medien

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
198 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Benjardin Gärtner (Union Investment): Konjunkturdaten gemischt

Konjunktur stabilisiert sich



Das kurzfristige Konjunkturmomentum stabilisiert sich. Die proprietären UI-Frühindikatoren für die USA und die Europäische Währungsunion verbesserten sich zuletzt ebenso wie die Einkaufsmanagerindizes für viele Regionen. In geografischer Hinsicht fällt auf, dass auch im Euroraum (etwa aus Frankreich) positive Signale auszumachen waren. Die zuletzt konjunkturschwachen Volkswirtschaften Italiens und Deutschlands fielen zudem nicht weiter ab. In den weltweit maßgeblichen Wirtschaftsräumen USA und China waren die Daten hingegen uneindeutig. Für eine konjunkturelle Trendumkehr auf globaler Ebene ist es also noch zu früh.


Die jüngsten Annäherungen im Handelsstreit bedeuten zudem keine grundlegende Änderung der Situation und reichen daher nicht aus, um die Verspannungen im Welthandel aufzulösen. Das UIC hält daher an seinem moderaten Konjunkturbild mit Blick auf die kommenden Monate fest.


Geldpolitik: Die Fed hat geliefert



Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am 30. Oktober, wie von Union Investment und dem Markt erwartet, das Leitzinsband um 25 Basispunkte gesenkt und sich alle Optionen für die nächsten Monate offen gehalten. Die Notenbank sollte ihre Politik perspektivisch weiterhin datenabhängig gestalten, wodurch die Hürden für eine weitere Zinssenkung gestiegen sind. Das UIC erachtet die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung im Dezember entsprechend für eher gering, wobei die Fed im Fall überraschend schlechter Makrozahlen durchaus zu einer Kehrtwende gezwungen sein könnte. Im Jahr 2020 dürfte es zwei weitere Zinssenkungen geben. Dies trägt unserer Erwartung eines schwächeren US-Wirtschaftswachstums Rechnung. Die Europäische Zentralbank (EZB) beginnt am 1. November mit ihrem neuen Ankaufprogramm. Union Investment geht davon aus, dass der Fokus der Maßnahme auf Unternehmensanleihen liegen wird, um mögliche Klagen (Stichwort Staatsfinanzierung) zu vermeiden.

Sehen Sie hier einen Videokommentar von Benjardin Gärtner zu den jüngsten Entwicklungen.



Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von Union Investment.



© 2019 Asset Standard