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Carsten Klude (Warburg Invest): "Positivere Entwicklung für 2020 fraglich"

11. November 2019 - Prognosen für die Weltwirtschaft fallen den Ökonomen derzeit schwer. Das lässt für 2020 nicht unbedingt Gutes erwarten. Die Unsicherheitsfaktoren sind vielfältig und groß.

Für das zu Ende gehende Jahr wird es wohl nur ein Plus von 3 Prozent geben - der geringste Zuwachs seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, so Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, im Gastbeitrag für manager-magazin.de. Er schreibt: "Es ist bemerkenswert, dass das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr so schwach ausfällt, obwohl die Geldpolitik 2019 deutlich expansiver geworden ist."


Zwar geht der Internationale Währungsfonds für 2020 wieder von einem höheren Wachstum aus, doch ist Börsenexperte Klude skeptisch: "Es ist fraglich, ob es zu dieser positiven Entwicklung wirklich kommen wird. Zum einen sprechen die anhaltenden politischen Spannungen zwischen den USA und der Türkei sowie dem Iran gegen eine nachhaltige Konjunkturerholung in den beiden Ländern, zum anderen hängt die wirtschaftliche Entwicklung fast aller Schwellenländer (mit Ausnahme Indiens) vorrangig von der Entwicklung des Welthandels ab. Hier ist aber noch keine Erholung in Sicht."

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag "Warum der Ausblick für die Weltwirtschaft ungewiss ist" auf der Internetseite manager-magazin.de.

© 2019 Asset Standard
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