DUBLIN (dpa-AFX) - Irlands Wirtschaftswachstum hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres leicht verlangsamt, da der Konsum mit Beginn der zum Quartalsende ausgelösten Absperrung des Coronavirus zurückging, wie vorläufige Zahlen des Statistischen Zentralamtes am Freitag zeigten.
Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal 2019 um 1,2 Prozent, als die Wirtschaft um 1,7 Prozent wuchs.
Das jüngste BIP-Ergebnis war das schlechteste seit dem zweiten Quartal 2019, als die Wirtschaft um 0,6 Prozent schrumpfte.
Das Bruttosozialprodukt stieg in den ersten drei Monaten des Jahres nur um 0,1 Prozent nach einem Plus von 1,9 Prozent im Vorquartal.
Die persönlichen Ausgaben gingen im ersten Quartal um 4,7 Prozent zurück, da die Nachfrage aufgrund der ab Mitte März verhängten Sperrung nachließ, um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie zu verlangsamen. Der Verbrauch stagnierte im Vorquartal.
Die Konsumschwäche wurde teilweise durch einen Exportzuwachs von 0,2 Prozent ausgeglichen, während die Importe um 1,5 Prozent zurückgingen.
Die Investitionsinvestitionen beliefen sich im Quartal auf 51,4 Mrd. EUR, die auf Verlagerungen von Produkten des geistigen Eigentums (IPP) nach Irland zurückzuführen waren, wie das Statistische Amt mitteilte.
Die Auswirkungen der im Quartal eingeführten IPP-Verordnungen seien jedoch neutral auf das BIP, da der Anstieg des Kapitalstocks durch die entsprechenden Einfuhren für diese Produkte ausgeglichen worden sei, fügte die Agentur hinzu.
Im Jahresvergleich wuchs das BIP um 4,6 Prozent nach einem Plus von 6,2 Prozent im Vorquartal.
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