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Tilmann Galler (J.P. Morgan): Economic Update - 27. Juli 2020

27.07.2020


Wachstum

Der Tiefpunkt der Corona-Krise ist im Mai wohl überstanden worden. Die deutsche Industrieproduktion legte gegenüber Vormonat um 7,8% zu. Die Auftragseingänge stiegen um 10,4% und die Exporte um 9,0%, womit allerdings erst ein kleiner Teil des Rückgangs aus den Monaten März und April ausgeglichen ist. Besser als in der Vor-Corona-Zeit steht der deutsche Einzelhandel da, er meldete im Mai ein Umsatzplus von 13,9%, in der Eurozone betrug das Plus 17,8%. Die Industrie der Eurozone produzierte im Mai 12,4% mehr, der Rückstand gegenüber Vorjahresmonat betrug allerdings noch über 20%. Die Stimmung hellt sich auf: In der Eurozone legte der Einkaufsmanagerindex PMI im Juli von 48,5 auf 54,8 zu. Der ISM-Index der US-Industrie verzeichnete im Juni einen Anstieg von 43,1 auf 52,6. Aufwärts geht es auch in China: Die Wirtschaftsleistung stieg im 2. Quartal gegenüber Vorquartal um 11,5% und glich damit den Rückgang des 1. Quartals fast vollständig aus.


Jobs

In Deutschland stieg die Arbeitslosenquote im Juni nur um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2%, saisonbereinigt wurden 69.000 Erwerbslose mehr gezählt. Die Situation wird allerdings durch das Kurzarbeitergeld verschleiert: Im Mai- letzter verfügbarer Monat - wurde für 1,14 Millionen Menschen Kurzarbeit angezeigt. In der Eurozone legte die Arbeitslosenquote im Mai leicht von 7,3% auf 7,4% zu. Die USA verzeichneten im Juni einen rekordhohen Anstieg der Beschäftigung von 4,8 Millionen. Das drückte die Arbeitslosenquote von 13,3% auf 11,1%. Allerdings liegt die Zahl der Jobs insgesamt noch 14,7 Millionen unter dem Februar-Wert.


Gewinne

In den USA ist die Berichtssaison für das 2. Quartal 2020 gestartet. 122 Unternehmen aus dem Index S&P 500 haben Zahlen vorgelegt. Derzeit ist mit einem Rückgang beim operativen Gewinnwachstum pro Aktie gegenüber Vorjahresquartal von 44% zu rechnen. Aus dem europäischen Index Stoxx 600 haben 73 Unternehmen Zahlen für das 2. Quartal vorgelegt. Derzeit wird mit einem Rückgang der Gewinne gegenüber Vorjahreszeitraum um 59% gerechnet, die Umsätze sollen um 18% schrumpfen


Inflation

In Deutschland hoben nach dem Ende des Lock-down im Juni viele Unternehmen ihre Preise an. Die Inflationsrate legte - im Vergleich zum Vorjahresmonat - von 0,6% im Mai auf 0,9% im Juni zu, die Kerninflationsrate (ohne Energie und Lebensmittel) betrug 1,3%. Die Inflationsrate in der Eurozone stieg von 0,1% auf 0,3%, die Kernrate fiel von 1,2% auf 1,1%.


Zinsen

Die Europäische Zentralbank hat weitere Schritte gegen die Wirtschaftskrise unternommen. Die EZB stockte ihr Anleihekaufprogramm Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) von 750 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro auf. Das Programm soll mindestens bis Mitte 2021 laufen, die Erlöse aus fällig werdenden Anleihen sollen mindestens bis Ende 2022 reinvestiert werden. Die US-Zentralbank beließ auf ihrem jüngsten Treffen die Leitzinsen im Korridor von 0,00%-0,25%. Der Zinsausblick der Zentralbanker deutet bislang darauf hin, dass die Leitzinsen auf Jahre hinaus nicht angehoben werden.



Rechtliche Hinweise

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