Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 25.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Rekordumsätze, Humana-Deal und nur 28 Mio. CAD Börsenwert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
456 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Nikolay Markov (Pictet): Geht den Schwellenländer-Zentralbanken das Pulver aus?

August 2020 - In den letzten Monaten haben die meisten grossen Schwellenländer-Zentralbanken ihre Leitzinsen stark gesenkt, um den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken. Aber, kann das so weitergehen und mit welcher Entwicklung müssen wir in Zukunft rechnen?

Schätzung des Equilibriums

Unseren eigenen Berechnungen zufolge haben vier grosse Schwellenländer-Zentralbanken ihre Leitzinsen zu aggressiv gesenkt: Südafrika, Indien, Indonesien und zu einem gewissen Grad auch die Türkei.

Nach unserem eigenen Taylor-Regel-Modell ermitteln wir für den türkischen Leitzins einen Fair-Value von 14%, nicht 8,25%. Ausschlaggebend hierfür sind der jüngste Anstieg der Inflation und die Währungsabwertung. Im Gegensatz dazu scheinen die russische und die koreanische Zentralbank angemessene geldpolitische Massnahmen ergriffen zu haben.

Wie sieht es für die kommenden 12 Monate aus?

Bei den meisten Schwellenländern ist der geschätzte Fair-Value des Leitzinses für 2021 viel höher. Das zeigt, dass die meisten Zentralbanken keinen Spielraum für weitere Zinssenkungen haben und allmählich zu höheren Zinssätzen zurückkehren werden, wenn die Auswirkungen des wirtschaftlichen Schocks infolge der Pandemie nachlassen.

Südkorea, Südafrika und Russland sind die besten Beispiele: Nach unserer Ansicht haben diese Märkte ihre Leitzinsen während des Ausbruchs der Pandemie angemessen gesenkt; nach unserem Dafürhalten müssen sie die Zinssätze 2021 schneller erhöhen, weil ihre Volkswirtschaften sich in höherem Tempo erholen dürften.

Bei anderen Zentralbanken ist es hingegen möglicherweise sinnvoller, dass sie 2021 nicht viel an ihrer Geldpolitik ändern. Das gilt vor allem für Mexiko.

Die Türkei ist erneut ein interessanter Fall: Unser Modell sieht für 2021 die Notwendigkeit signifikanter Zinssenkungen vor, was in starkem Kontrast zur geldpolitischen Empfehlung für das aktuelle Quartal steht.

Dies erklärt sich durch eine erhebliche Desinflation und die erwartete allmähliche Erholung des Wirtschaftswachstums, die im kommenden Jahr eintreten dürfte, wenn die Währungshüter geeignete Massnahmen zur Stabilisierung der Lira ergreifen und somit eine ausgewachsene Zahlungsbilanzkrise verhindern. Wenn sich dieses positive Szenario konkretisiert, dürfte sich dies im kommenden Jahr positiv auf risikoreichere türkische Vermögenswerte auswirken. Fazit: Es wird erstmal schlechter, bevor es besser wird...

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel "Geht den Schwellenländer-Zentralbanken das Pulver aus?" mit Grafiken.


Finden Sie hier weitere Analysen von Nikolay Markov.

© 2020 Asset Standard
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.