WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Gold-Futures haben sich am Donnerstag von einer frühen Schwäche und einem Zweimonatstief erholt und eine dreitägige Verlustserie eingefahren, was vor allem auf eine Schnäppchenjagd und einen etwas schwächeren Dollar zurückzuführen ist.
Der Dollar-Index stieg kurz vor Mittag auf 94,59, fiel aber später in der Sitzung auf 94,20. Zuletzt war er bei 94,28 zu sehen, ein Minus von mehr als 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Schlussstand.
Der anhaltende Anstieg des Coronavirus in mehreren Ländern europas und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen und dem US-Konjunkturpaket hoben den Greenback in den letzten Sitzungen an.
Gold-Futures für Dezember endeten bei 8,50 USD oder etwa 0,5 % bei 1.876,90 USD je Unze.
Die Silber-Futures für Dezember stiegen um 0,091 USD oder 0,4 % auf 23,196 USD je Unze, während die Kupfer-Futures für Dezember um 0,0250 USD oder etwa 0,8 % auf 2,9680 USD pro Pfund schlossen.
Die daten, die heute Morgen vom Arbeitsministerium veröffentlicht wurden, zeigten einen unerwarteten Anstieg der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung in der Woche zum 19. September.
Die Daten besagten, dass die zahllosen Arbeitslosenzahlen auf 870.000 gestiegen sind, was einem Anstieg von 4.000 gegenüber dem revidierten Niveau der Vorwoche von 866.000 entspricht. Volkswirte hatten damit gerechnet, dass die Arbeitslosenzahlen von ursprünglich für die Vorwoche gemeldeten 860.000 auf 843.000 sinken würden.
Unterdessen gab das Arbeitsministerium an, dass der weniger volatile gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt auf 878.250 fiel, was einem Rückgang von 35.250 gegenüber dem revidierten Durchschnitt der Vorwoche von 913.500 entspricht.
Ein vom Handelsministerium veröffentlichter Bericht zeigte, dass die Verkäufe neuer Eigenheime im August um 4,8 % auf eine Jahresrate von 1,011 Millionen stiegen, nachdem sie im Juli um 14,7 % auf eine nach oben revidierte Rate von 965.000 gestiegen waren. Volkswirte hatten mit einem Rückgang der Neuverkäufe von Eigenheimen um 1,2 Prozent gerechnet.
Copyright RTT News/dpa-AFX
© 2020 AFX News