BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag flach geschlossen, die Anleger bleiben weitgehend vorsichtig und verzichten auf deutliche Schritte.
Steigende Coronavirus-Fälle in mehreren Teilen Europas und neue Abriegelungsmaßnahmen geben weiterhin Anlass zur Sorge über das Tempo der wirtschaftlichen Erholung.
Auch ohne positive Nachrichten, die einen großen Kauf rechtfertigen, blieben die Anleger meist am Rande.
Der Markt öffnete höher, fiel aber etwas scharf in die roten Zahlen, nachdem er sich über die flache Linie gekämpft hatte. Im Verlauf des Tages gewann sie wieder an Boden, um mit einem kleinen Gewinn zu enden.
Der Benchmark SMI schloss 4,75 Punkte oder 0,05% bei 10.216,28 Punkten. Der Index, der im frühen Handel auf 10.249,07 vorrückte, fiel etwa eine Stunde nach Mittag auf ein Tief von 10.118,08 Punkten.
Zu den prominenten Verlierern zählten Bankaktien.
Nestle rückten um 1,4 Prozent nach. SGS beendete ein höheres Ergebnis von etwas mehr als 1%. Die Partner Group, Sika, Lonza Group und Geberit verzeichneten bescheidene Zuwächse.
UBS Group gaben um fast 3% nach. Die Credit Suisse und die Swiss Life Holding schlossen jeweils rund 1,6 Prozent tiefer, während Swiss Re um 1,25 Prozent abrutschte. Swisscom und Zurich Insurance Group schlossen ebenfalls deutlich tiefer.
Unter den Aktien des Schweizer Mid-Price-Index gewannen Temenos Group, VAT Group und SIG Combibloc 1,4 bis 1,7% und Vifor Pharma rückten um 1% vor.
BB Biotech, OC Oerlikon Corp, Baloise Holding, Julius Bär, Helvetia und Logitech verloren 1 bis 2%.
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