WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Rohölpreise sind am Mittwoch trotz Sorgen über die Aussichten auf die Energienachfrage angesichts des anhaltenden Anstiegs der Coronavirus-Fälle und neuer Sperrbeschränkungen an mehreren Orten weltweit gestiegen.
Händler blickten auf wöchentliche Bestandsberichte des American Petroleum Institute (API) und der U.S. Energy Information Administration (EIA).
Der Bericht der API ist heute fällig, während die UVP ihre Bestandsdaten morgen früh um 10:30 Uhr ET veröffentlichen soll.
West Texas Intermediate Crude Oil Futures für November endeten bei 0,84 USD oder etwa 2,1 % bei 41,04 USD pro Barrel.
Die Rohöl-Futures von Brent stiegen um etwa 0,50 USD oder 1,2 % auf 42,94 USD pro Barrel.
Am Dienstag lagen die WTI-Rohöl-Futures für November bei 0,77 USD oder fast 2 % bei 40,20 USD pro Barrel und erholten sich damit deutlich, nachdem sie in der vorherigen Sitzung einen Rückgang um 3 % erlitten hatten. Der Sprung war im Wesentlichen auf Daten zurückzuführen, die einen deutlichen Anstieg der chinesischen Ölimporte zeigten.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) senkte am Dienstag ihre Prognose für die Ölnachfrage für das Jahr unter Berufung auf wirtschaftliche Verwerfungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie.
Der OPEC-Bericht besagt, dass sich die weltweite Ölnachfrage 2021 langsamer erholen wird als bisher angenommen, da die Fälle von Coronaviren zunehmen.
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