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Asset Standard
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Thomas Meier (MainFirst): Dividendeninvestments - Alte Konzepte haben ausgedient

Oktober 2020 - Gewinnwarnungen, Dividendenstreichungen - in der Corona-Krise mussten Dividendenanleger einige schlechte Nachrichten verkraften. Ist die Zeit der Anlageklasse etwa abgelaufen? Thomas Meier, Portfoliomanager des MainFirst Global Dividend Stars, sagt: "Ja, aber nur für traditionelle Dividendenfonds. Zeitgemäße Konzepte können hingegen attraktive Renditen erzielen, etwa über eine Barbell-Strategie mit einem ausgewogenen Value-Investing-Ansatz."

"Wir haben nie so eine große Welle an Dividendenkürzungen und -aussetzungen gesehen wie dieses Jahr", bestätigt Fondsmanager Thomas Meier von MainFirst Asset Management. Gleichzeitig sei das strukturelle Niedrigzinsniveau nunmehr für viele Jahre zementiert - nach milliardenschweren staatlichen Interventionen und entsprechend hohen Schuldenquoten, um die Auswirkungen des Corona-Lockdowns auf die Wirtschaft abzufedern. "Es gilt jetzt, jene Unternehmen zu identifizieren, die in der Krise eventuell die Dividende aufschieben, aber an sich gesund sind und sehr bald zu attraktiven Ausschüttungen zurückkehren werden", erklärt er. Die meisten traditionellen Dividendenfonds konzentrierten sich auf die immer gleichen großen Aktientitel, die in der Vergangenheit hohe Ausschüttungen gezahlt haben. Der Aktienexperte ist überzeugt: Es bedarf zeitgemäßer Konzepte, um die Dividendenperlen zu finden. Aber dann lohnt es sich und Anleger profitieren doppelt: Zum einen durch Kursgewinne des Fonds und zum anderen durch regelmäßige Ausschüttungen.

Nachhaltigkeit der Dividende ist wahre Messgröße

Meier warnt davor, sich allein auf die absolute Ausschüttungshöhe zu fokussieren. Zu groß sei die Gefahr, dass die Dividende nicht nachhaltig ist. "Das Risiko: Einige Unternehmen stellen zugunsten einer hohen Dividendenzahlung Investitionen zurück. Das rächt sich in Form einer schlechteren Geschäftsentwicklung in den Folgejahren." Wichtig seien deshalb die Nachhaltigkeit und Qualität der Dividende. Um dies zu verifizieren, machen Meier und sein Team eine fundamentale Analyse des Geschäftsmodells, der Bilanzstruktur und des Free-Cash Flows. Stimmt zudem noch die Bewertung, ist ein Investmentkandidat gefunden. Besonders vielversprechend seien klein- bis mittelgroßkapitalisierte inhaber- oder familiengeführte Unternehmen. "Es gibt weltweit viele Hidden Champions zu attraktiven Bewertungen. Die kleinere Unternehmensgröße und die Inhaberbeteiligung an der Führung machen die Firmen besonders flexibel und anpassungsfähig bei gleichzeitiger Entscheidungsstärke", erklärt der Portfoliomanager.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel "Dividenden-Investments: Alte Konzepte haben ausgedient".


Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von MainFirst

© 2020 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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