Anzeige
Mehr »
Dienstag, 14.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Unter dem Radar, voll finanziert: Beginnt jetzt der nächste Gold-Run?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
552 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Chris Iggo (AXA IM): Heutige Anleihenmärkte nicht mit Finanzkrise vergleichbar

09.12.2020 - Chris Iggo, CIO AXA Investment Managers Core Investments, richtet seinen Blick auf die Anleihenmärkte und erläutert, warum sich das Jahr 2020 nur bedingt mit der globalen Finanzkrise vergleichen lässt:

"Auch ohne meine Ergänzungen gibt es bereits genug dramatische Kommentare zu den Finanzmärkten. Dennoch kommen mir einige Fragen in den Sinn, wenn ich über die Aussichten für festverzinsliche Wertpapiere nachdenke. Was wäre, wenn die 40-jährige Hausse bei Anleihen vorbei ist? Was wäre, wenn wir die Tiefststände bei den Renditen gesehen haben und die QE-inspirierte Ära starker Anleihenrenditen zu Ende ginge? Sollte dies nicht der Fall sein und festverzinsliche Wertpapiere könnten auch im kommenden Jahr noch hohe Renditen abwerfen, würde dies zwangsläufig bedeuten, dass sich die Kreditspreads auf neue Post-Finanzkrise-Tiefstände zubewegen und immer mehr Schulden mit negativen Renditen gehandelt werden. Es bedeutet auch, dass es weltweit so viele überschüssige Ersparnisse gibt, dass die Anleger weiterhin für das Privileg bezahlen werden, Regierungen ihr Geld zu leihen. Da die globale Staatsverschuldung und staatliche Kreditaufnahmen steigen, stellt sich die Frage, ob dies so weitergehen kann."

"Bei festverzinslichen Wertpapieren ist die beste Entwicklung in den kommenden Monaten, dass die Renditen von Staatsanleihen innerhalb der etablierten Bandbreiten bleiben und die Kreditspreads sich weniger stark reduzieren. Vor der globalen Finanzkrise waren die Renditenaufschläge viel niedriger als heute. So fiel beispielsweise beim Bank of America Global Corporate Bond (Investment Grade) Index der Bank of America der Renditenaufschlag bei Asset Swaps 2007 auf 31 Basispunkte. Heute liegt er bei 109 Basispunkte. Allerdings sind die beiden Zeiträume nur bedingt vergleichbar. Im Jahr 2007 lag die Gesamtrendite bei mehr als 5 Prozent, heute liegt sie bei weniger als 1,5 Prozent. Anleihen sind teuer, weil die Zentralbanken die Kreditkosten weltweit gedrückt haben. Im Jahr 2008 lag die jährliche Gesamtrendite für diesen globalen Index bei -4,7 Prozent. Es gab mehr Carry, um sich vor größeren Kreditspreads zu schützen - diese stiegen innerhalb eines Jahres von 31 Basispunkten auf 371, als sich die Kreditkrise entfaltete. Eine Wiederholung dieser Entwicklung ist höchst unwahrscheinlich, auch wenn es im März dieses Jahres eine Ausweitung um mehr als 200 Basispunkte gab. Die vorherrschenden Renditen bieten einfach weniger Puffer, um sich entweder gegen eine Ausweitung der Kreditspreads oder einen Anstieg der zugrunde liegenden Renditen zu schützen."

Die ausführliche und aktuelle Markteinschätzung "Shaken or stirred, Mr Bond?" von Chris Iggo, AXA IM CIO Core Investments, finden Sie in englischer Sprache hier.


Rechtliche Hinweise:

Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger. Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Anlagen enthalten Risiken, einschließlich dem des Kapitalverlustes. Die hier von AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") bereitgestellten Informationen stellen weder ein Angebot zum Kauf bzw. Verkauf von Fondsanteilen noch ein Angebot zur Inanspruchnahme von Finanzdienstleistungen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Die vereinfachte Darstellung bietet keine vollständige Information und kann subjektiv sein. Dieses Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken des Empfängers.

Stand:09. Dezember 2020 © 2020 AXA Investment Managers. Alle Rechte vorbehalten.

© 2020 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.