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Zehn Katalysatoren in vier Monaten und die Rally könnte erst beginnen
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Dr. Jörg Zeuner (Union Investment): Plausibler Höhenflug

11.12.2020 - Auch eingefleischte Börsianer dürften sich dieser Tage immer mal die Augen reiben. Die Rally der großen US-Aktienindizes scheint kein Ende zu kennen. Auch wenn die Bewertungen derzeit als ambitioniert gelten können, schreckt das die Käuferseite offenbar nicht ab. Das alles findet in einem Umfeld statt, in dem steigende Kurse nicht unbedingt zu erwarten sind. Nach wie vor wird die Wirtschaft in den USA - und nicht nur dort - durch die Corona-Pandemie gebeutelt.

Was also lässt die Kurse steigen? Zum einen gibt es ermutigende Nachrichten. Zuletzt näherten sich die US-Parteien im Kongress einer Einigung, die den gefürchteten Shut-down, also das Runterfahren der US-Behörden bis auf den Notbetrieb, verhindern könnte. Außerdem wird an den Börsen nicht das Heute, sondern das Morgen gehandelt. Die Märkte betrachten, nun da es Impfstoffe gibt, die Pandemie als abgehakt und beschäftigen sich mit dem, was in einigen Monaten kommt. Das scheint durchaus Hoffnungen zu wecken.

Vor allem hat sich aber die Marktstruktur geändert. Große Börsenbarometer wie der S&P-500-Index werden mittlerweile dominiert von US-Tech-Werten wie beispielsweise Apple, Alphabet und Microsoft sowie vom Online-Händler Amazon. Diese Unternehmen kamen bisher gut durch die Pandemie oder konnten sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen. Vieles deutet darauf hin, dass diese Konzerne ihre Marktführerschaft halten und robuste Gewinnbringer bleiben. Das spiegeln auch die Börsenkurse wider.


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© 2020 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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