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Keith Wade (Schroders): Ausblick Dezember 2020

29.12.2020

Die Nachricht, dass ein Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt wurde, hat die Aussichten für das Wirtschaftswachstum weltweit verbessert und für eine deutliche Erholung der Aktienmärkte gesorgt. Endlich lockt ein Lichtstreif am Horizont: Der Impfstoff sollte früher oder später zu einer Rückkehr zur Normalität führen und ein Ende der Einschränkungen zufolge haben, die in vielen Teilen der Welt verhängt wurden.

Auf kurze Sicht hat der erneute Anstieg der Infektionszahlen zu einer Rückkehr der Einschränkungen geführt - insbesondere in Europa. Den meisten Ländern der Region dürfte im vierten Quartal eine W-förmige Rezession bevorstehen. Bei weiteren Lockdowns ist auch im ersten Quartal des neuen Jahres mit einem Konjunkturrückgang zu rechnen. Die gute Nachricht ist, dass die Einschränkungen weniger strikt sind als im Frühling und Sommer dieses Jahres. Die Unterbrechung der Aktivität sollte daher begrenzt und vorübergehend ausfallen.

In den USA ist eine Einigung des Kongresses auf das nächste Anreizpaket Anfang 2021 zu erwarten. Aufgrund der Verzögerung und des geringeren Ausmaßes der Anreizmaßnahmen sowie steigender Infektionszahlen besteht aber auch in den USA die Gefahr eines erneuten Konjunktureinbruchs.

Unter den Schwellenländern nimmt China eine Führungsrolle ein. Nach einer Expansion in diesem Jahr dürfte die Wirtschaft des Landes im kommenden Jahr um rund 9 % wachsen. Mit Ausnahme Chinas, wo mit einer kurzen Deflation gerechnet wird, wird die Inflation in den meisten Schwellenländern vorübergehend steigen, was vor allem für Lebensmittelpreise gilt. Wenn sich diese Entwicklung legt und sich das Wachstum auf ein normaleres Niveau einpendelt, werden die wenigsten Zentralbanken die geldpolitischen Zügel umgehend straffen wollen - insbesondere, wenn die Regierungen mit dem Aufbessern der Haushaltslage beginnen ...

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel "Marktausblick - Dezember 2020" von Keith Wade (engl.).


Schroders hat in diesem Dokument eigene Ansichten und Meinungen zum Ausdruck gebracht. Diese können sich ändern.


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© 2021 Asset Standard
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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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