Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
372 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Dr. Andreas Sauer (ansa capital management): global Q opportunities - Dezember 2020

05.01.2021

Strategie

Realwirtschaftliche Situation:

Zum Jahresende verliert die Erholung der Weltkonjunktur an Dynamik. Die Industrieproduktion in den USA stieg im November zwar leicht um +0,4%, allerdings war dies der zweitschwächste Zuwachs seit April 2020. Die Einzelhandelsumsätze fielen erstmalig um mehr als -1,0%. Auch die Erholung auf dem Arbeitsmarkt schwächelte. Arbeitgeber schufen nur 245.000 Arbeitsplätze im November. Zwar sank die Arbeitslosenquote damit leicht auf 6,7%, allerdings stehen der US-Wirtschaft in Summe 2,5% weniger Arbeitskräfte zur Verfügung als noch im Februar 2020, mit negativen Konsequenzen für die Wachstumsaussichten. Optimistisch stimmen weltweit die Umfragen unter den Einkaufsmanagern, besonders für den Bereich der Fertigung. In China führt der Fabriksektor die Erholung an. Die Aktivitäten in Südkorea stiegen im November am stärksten seit fast einem Jahrzehnt, in Großbritannien am stärksten seit fast drei Jahren, und ebenso in weiten Teilen Europas - wenn auch langsamer als im Oktober. In Summe befinden sich unsere Regionen zu Jahresbeginn überwiegend noch im "Frühling". In Australien, Kanada und den Emerging Markets messen wir mit unseren Indizes realwirtschaftlichen "Sommer".

Monetäre Situation:

In der Eurozone lag die jährliche Inflationsrate in den letzten drei Monaten bei -0,3%. Viele Importwaren, wie z.B. Kraftstoffe verbilligten sich zum Jahresende durch die Aufwertung des Euro. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich auf 1,23 gegenüber dem USD. Die Federal Reserve bekräftigte auf ihrer letzten Sitzung vor Jahresende Impulsmaßnahmen für die Erholung der heimischen Wirtschaft unbefristet voranzutreiben. Die formellen Leitlinien sehen vor, die Anleihenkäufe fortzusetzen "bis wesentliche Fortschritte" in Richtung allgemeinerer Beschäftigungs- und Inflationsziele erzielt wurden. Die Europäische Zentralbank weitete wie erwartet ihr Notkaufprogramm für Anleihen um mehr als ein Drittel aus und stellte eine Reihe neuer Billig-Kredite für Banken vor, die darauf abzielen, die Regierungen und Unternehmen der Eurozone im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Insgesamt belaufen sich damit die geldpolitischen Anreize der EZB im vergangenen Jahr auf über 3 Billionen Euro. In Summe leiten wir mit unseren Indizes in den meisten Regionen bis auf die Emerging Markets (neutral) ein positives monetäres Regime ab.

Marktentwicklungen

An den globalen Aktienmärkten kam es zur ersehnten Jahresend-Rallye. Nach dem fulminanten November stiegen die globalen Leitindizes zum Jahresende nochmals um durchschnittlich +3%. Die US-Kongressabgeordneten stimmten vor dem Jahreswechsel über einen Coronavirus-Hilfsvertrag ab, der über 900 Milliarden US-Dollar umfasst und Direktzahlungen an Haushalte vorsieht. Gepaart mit der Hoffnung auf einen zügigen Fortschritt bei der Impfung sorgte dies an den Märkten für Rückenwind. Angesichts der kalten Realität turbulenter Wirtschaftsdaten, steigender Infektionen und anhaltender staatlicher Beschränkungen ist die teilweise sehr positive Wertentwicklung an den Weltaktienmärkten in 2020 schwer nachvollziehbar. Die Anleihemärkte gerieten zum Jahresende in ruhiges Fahrwasser. Die laufende Verzinsung auf richtungsweisende Zehnjahrespapiere blieb in den meisten Regionen nahezu unverändert. Die Ausnahme bildete Großbritannien, wo Anleger in Staatsanleihen flüchteten. Grund hierfür waren die von Premierminister Boris Johnson für London und Südostengland verhängten härteren Beschränkungen gegen die Ausbreitung einer ansteckenderen Variante des Coronavirus. Futures auf zehnjährige Gilts verteuerten sich um +1,0% auf Monatssicht. Von den Rohstoffmärkten kamen überwiegend positive Signale. Die OPEC und eine Gruppe von Russland geführten Ölproduzenten einigten sich darauf, ihre Gesamtproduktion im nächsten Monat um eine halbe Mio. Barrel pro Tag zu erhöhen. Rohöl-Futures stiegen auf 48,4 USD pro Barrel. Kupferpreise markierten den höchsten Stand seit 2013, getrieben durch starke Nachfrage aus China.

Finden Sie hier weitere Kommentare von ansa capital management.

© 2021 Asset Standard
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.