Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 27.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Jetzt darf dieser Small-Cap US-Kunden an die Crypto.com-Börse führen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
542 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Marius Daheim (Gothaer): "Double Dip"-Rezession

Januar 2021

Im Schlussquartal 2020 ist wegen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen im Euroraum ein erneuter BIP-Rückgang eingetreten. In Deutschland dagegen kompensierte die robuste Industriekonjunktur die Schwäche im Dienstleistungs-sektor, so dass das BIP "nur" stagnierte. Für das Gesamtjahr fiel die BIP-Schrumpfung hierzulande mit -5,0% ggü. Vorjahr deutlich geringer aus als zwischenzeitlich befürchtet (Konsens im Juni 2020: -6,4%).

Der wirtschaftliche Start ins neue Jahr fällt im Euroraum jedoch holprig aus. Da in vielen Ländern wegen hoher Corona-Infektionsraten harte wirtschaftliche Beschränkungen in Kraft bleiben, zeichnet sich für das erste Quartal der zweite BIP-Rückgang in Folge und damit eine "Double Dip"-Rezession ab.

Zusätzliche Belastungsfaktoren für das Wirtschaftsvertrauen sind der zumeist schleppende Start der Impfkampagnen und das Wideraufflammen politischer Risiken (Italien). Auch wenn die wirtschaftliche Erholung ab dem Frühjahr an Fahrt gewinnen dürfte, lauern im in der zweiten Jahreshälfte weitere Konjunkturrisiken mit dem voraussichtlichen Auslaufen staatlicher Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, steigenden Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten. Positive Impulse setzen zum einen die neue US Regierung mit einem zweiten großvolumigen Konjunkturprogramm, zum anderen China mit seiner wiedererstarkten Wirtschaft.

EZB und Fed haben in ihren Sitzungen im Dezember erwartungsgemäß die Weichen für eine Verlängerung der Pandemie-getriebenen geldpolitischen Stützungsmaßnahmen gestellt. Als erfahrene Risikomanager werden sie diesen Kurs selbst bei einem günstigen Konjunkturverlauf im Sommerhalbjahr beibehalten.

Da auch die Fiskalpolitik eine aktive Rolle im Corona-Krisenmanagement übernommen hat, besteht für die Geldpolitik aber kein akuter Handlungsdruck. Marktspekulationen auf eine Senkung des EZB-Einlagensatzes sollten daher im Jahresverlauf abebben. Die EZB-Politik der impliziten Zinskurvenkontrolle begrenzt zudem die Schwankungsbreite der Euroraum Bondrenditen.

Lesen Sie hier weitere Artikel der Gothaer Asset Management.

© 2021 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.