WASHINGTON (dpa-AFX) - Die University of Michigan hat am Freitag einen Bericht veröffentlicht, der einen unerwarteten Rückgang der US-Verbraucherstimmung im Februar zeigt.
Die University of Michigan teilte mit, ihr Verbraucherstimmungsindex sei im Februar auf 76,2 gesunken, nachdem er im Januar auf 79,0 gesunken war. Der Rückgang kam für Ökonomen überraschend, die mit einem Kursvon bis zu 80,8 gerechnet hatten.
Mit dem unerwarteten Rückgang rutschte der Verbraucherstimmungsindex auf den tiefsten Stand seit 74,1 im August 2020.
Der Rückgang des Leitindex kam, als der Index der Verbrauchererwartungen im Februar auf 69,8 von 74,0 im Vormonat fiel.
Der aktuelle Index der wirtschaftlichen Bedingungen ging deutlich bescheidener zurück und sank im Februar von 86,7 im Januar auf 86,2.
Umfragen des Chefökonomen richard Curtin vom Verbraucher sagte, die unerwartete Verschlechterung der Verbraucherstimmung konzentrierte sich auf die Erwartungen und haushalte mit Einkommen unter 75.000 Dollar.
"Haushalte mit Einkommen im unteren Drittel meldeten erhebliche Rückschläge in ihren derzeitigen Finanzen, wobei weniger dieser Haushalte die jüngsten Einkommenszuwächse als je vor aller Zeit seit 2014 erwähnten", sagte Curtin.
Er fügte hinzu: "Vermutlich wird eine neue Runde von Konjunkturzahlungen die finanziellen Nöte der Menschen mit den niedrigsten Einkommen verringern."
An der Inflationsfront heißt es, die Inflationserwartungen für ein Jahr stiegen im Februar von 3,0 Prozent im Januar auf 3,3 Prozent, während die Fünfjahresinflationserwartungen unverändert bei 2,7 Prozent lagen.
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