WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Staatsanleihen haben sich am Freitag im Handel ins Minus gedrückt und damit den Rückgang im Verlauf der vorangegangenen Sitzung ausgeweitet.
Die Anleihekurse gerieten im frühen Handel unter Druck und blieben den ganzen Tag über deutlich negativ. Damit stieg die Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe, die sich gegenüber dem Kurs bewegt, um 4,2 Basispunkte auf 1,200 Prozent.
Mit dem anhaltenden Anstieg an diesem Tag beendete die zehnjährige Rendite die Sitzung auf dem höchsten Abschlussniveau seit Mitte März letzten Jahres.
Die Schwäche unter den Staatskassen kam als Optimismus über mehr fiskalische Anreize und eine Lockerung der Coronavirus-Krise verringerte die Attraktivität von sicheren Häfen wie Anleihen.
Möglicherweise erhöht der Druck auf die Gesetzgeber, ein weiteres Hilfspaket zu verabschieden, ein vorläufiger Bericht der University of Michigan zeigte eine unerwartete Verschlechterung der US-Verbraucherstimmung im Monat Februar.
Die University of Michigan teilte mit, ihr Verbraucherstimmungsindex sei im Februar auf 76,2 gesunken, nachdem er im Januar auf 79,0 gesunken war. Der Rückgang kam für Ökonomen überraschend, die mit einem Kursvon bis zu 80,8 gerechnet hatten.
Mit dem unerwarteten Rückgang rutschte der Verbraucherstimmungsindex auf den tiefsten Stand seit 74,1 im August 2020.
Umfragen des Chefökonomen richard Curtin vom Verbraucher sagte, die unerwartete Verschlechterung der Verbraucherstimmung konzentrierte sich auf die Erwartungen und haushalte mit Einkommen unter 75.000 Dollar.
"Haushalte mit Einkommen im unteren Drittel meldeten erhebliche Rückschläge in ihren derzeitigen Finanzen, wobei weniger dieser Haushalte die jüngsten Einkommenszuwächse als je vor aller Zeit seit 2014 erwähnten", sagte Curtin.
Er fügte hinzu: "Vermutlich wird eine neue Runde von Konjunkturzahlungen die finanziellen Nöte der Menschen mit den niedrigsten Einkommen verringern."
Nach einer relativ ruhigen Woche an der US-Konjunkturkönnte könnte der Handel in der kommenden Woche durch eine ganze Reihe von Daten beeinflusst werden, darunter Berichte über Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise, Industrieproduktion, Wohnungsstarts und bestehende Hausverkäufe.
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