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Thomas Ritterbusch und Bastian Bosse (BRW): "Tech-Sektor damals und heute"

03.04.2021 - Der IT-Sektor erfreute sich nicht nur an der Börse in den letzten Jahren großer Beliebtheit.

Die teils atemberaubenden Kursanstiege von Apple & Co. haben auch in der Presse zu vermehrter Aufmerksamkeit geführt, zuletzt immer wieder begleitet von Sorge einer möglichen "Blasenbildung" wie damals um die Jahrtausendwende. Wie inhaltsleer dieser Vergleich ist, wird schon an folgenden Zahlen deutlich:

Die Summe der Unternehmenswerte aller 62 Gesellschaften, welche Ende 1999 dem IT-Sektor des S&P 500 zugerechnet wurden, lag in der Spitze bei etwas unter fünf Billionen US-Dollar.

Um auf den gleichen Wert zu kommen, braucht es heute hingegen lediglich die drei großen amerikanischen A's-Apple, Amazon und Alphabet (Google).

Doch ist deren Geschäftserfolg heute nicht ansatzweise mit dem des gesamten IT-Sektors zur Jahrtausendwende vergleichbar. So liegt das zusammengefasste Umsatzniveau der drei großen A's heute um mehr als 40% über dem Niveau aller 62 IT-Unternehmen, die 1999 den IT-Sektor bildeten.

Noch deutlicher wird der Unterschied mit Blick auf den wirtschaftlichen Erfolg. Dieser lag Ende 2020 bei Apple, Amazon und Alphabet zusammengerechnet um mehr als 100% (bezogen auf das Nettoergebnis) bzw. 150% (bezogen auf den operativer Cash Flow) über der Summe aller 62 IT-Unternehmen des Jahres 1999.

Bereits anhand dieser Zahlen lässt sich erahnen, wie unterschiedlich die Verhältnisse damals und heute waren und sind ...

Lesen Sie mehr im vollständigen "BRW-Infobrief 02/2021" von Thomas Ritterbusch und Bastian Bosse (BRW).

Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten der BRW Finanz AG.

© 2021 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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