Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
409 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Dr. Christoph Bruns und Ufuk Boydak (LOYS AG): Teflon-Börse

08.09.2021 - Zu den wesentlichen Kennzeichen der gegenwärtigen Jahrhunderthausse an der Börse gehört die Robustheit der Kursentwicklungen trotz krisenhafter Wirtschaftsentwicklungen in der Welt. Man könnte sagen, es handele sich um Teflon-Börsen, denn negative Meldungen perlen weitgehend folgenlos an ihr ab. Ob Griechenland-Rettung, Migrationskrise, Trump-Präsidentschaft, Corona-Pandemie oder das aktuelle Afghanistan-Fiasko, auch schwere politische und ökonomische Einschnitte führen nur kurz zu Kursrückgängen, um dann alsbald wieder in den Vorwärtsgang hochzuschalten.

Man wird nicht umhinkommen, den Notenbanken eine zentrale Rolle bei dieser Börsenentwicklung zuzuschreiben. Tatsächlich spricht man in den USA bereits seit mehreren Jahrzehnten vom sogenannten Greenspan-Put, der nach dem schillernden ehemaligen Notenbankpräsidenten der USA benannt ist. Dabei handelt es sich um eine Redewendung für die nicht kodifizierte Versicherung der amerikanischen Notenbank, immer dann am Zinsmarkt einzugreifen, wenn Ungemach in der Wirtschaft und an den Börsen auftritt. Jedenfalls geschah genau dies in den letzten zwei Jahrzehnten. Ob nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 oder inmitten der Subprime-Krise; die Fed steht Gewehr bei Fuß, um den Börsenzug nicht allzu sehr entgleisen zu lassen. Dabei wissen die Zentralbanker sehr wohl um die Rückkopplungseffekte, die von fallenden Aktienkursen auf die Wirtschaft ausgehen können, zumal in den USA.

Freilich bewirken die Nullzinspolitiken ihrerseits wesentliche Vermögenseffekte. Zwar haben Anleihe-Investoren jahrelang durch steigende Kurse von den staatlich initiierten Zinssenkungen profitiert. Angesichts der weggeschmolzenen Kupons ist jedoch die tatsächliche Rendite vieler Anleihen seit Längerem real negativ. Demgegenüber profitieren Aktieninvestoren fortgesetzt durch die Ebbe im Zinsbereich. Nicht nur ist der Hauptwettbewerber zur Aktienanlage entfallen, auch die Unternehmen profitieren durch bessere Finanzergebnisse und einem zinsbedingt gestiegenen Zeitwert künftiger Unternehmensgewinne. Lediglich die Pensionsverpflichtungen der Unternehmen sehen höher aus durch die geringeren Abzinsungsraten.

Leider gehört Deutschland zu jenen Ländern, in denen die Bevölkerung nicht besonders stark von dieser Entwicklung profitiert. Aktienanlagen besitzen in Deutschland nach wie vor nicht die Bedeutung, die man angesichts der Größe der hiesigen Volkswirtschaft erwarten dürfte. Die Bildung in Kapitalmarktfragen ist gering und hinzu kommt, dass verworrene Ansichten über die Moralität der Gewinnerzielung einen klaren ökonomischen Blick verhindern. Ferner verstehen deutsche Politiker wenig von den Vorteilen großer und tiefer Finanzmärkte. Es spricht Bände, dass der Wirtschaftsminister vor kurzer Zeit in einem Interview mit der Berliner Zeitung damit kokettierte, keine Aktien aber ein Sparbuch und eine bescheidene Immobilie zu besitzen. Recht ähnlich ließ sich der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland vor gut einem Jahr vernehmen, als er seine Aversion gegenüber Aktien und seine Präferenz für ein Sparbuch zum Besten gab.

Die LOYS AG wirbt seit ihrer Etablierung am Jahresende 2004 unablässig für die Beteiligung der Bürger an der Wertschöpfung der Weltwirtschaft. Das Instrument dazu heißt Aktienfonds und die hohen Wertzuwächse aller unserer Fonds seither bestätigen unseren Gründungsbefund. Wir können nicht erkennen, dass sich an dieser grundsätzlichen Einschätzung in den nächsten zehn Jahren viel ändern wird. Derweil betrachten wir das Gebaren des Staates und seiner Notenbanken überwiegend als Risikofaktor, den wir sorgsam im Auge behalten müssen.


Finden Sie hier weitere Marktkommentare von Dr. Christoph Bruns und Ufuk Boydak.

© 2021 Asset Standard
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.