Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 24.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die 0,61-CAD-Uranaktie, die den Giganten hinterherjagt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
432 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Volker Schilling (Greiff): Kein Pep beim PEPP

10.09.2021

Aufgeschoben - Kein Pep beim PEPP

Die europäische Notenbank EZB hat diese Woche kurzerhand ihren Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik weiter aufgeschoben. Um das aber nicht zugeben zu müssen, wurde eine leichte Verminderung des Tempos der Anleihekäufe unter dem Pandemic Emergency Purchase Program (PEPP) verkündet. Was für eine theatralische Inszenierung um Nichts. Kurzum: Nichts wird verändert, denn das PEPP ist in Höhe und Laufzeitende definiert, aber eben nicht in der Geschwindigkeit der Anleihekäufe. So hatte man ja erst die Geschwindigkeit im zweiten Quartal erhöht, um jetzt wieder leicht zu reduzieren. Völliger Quatsch also, wenn die Tagesschau titelt: "EZB drosselt Anleihekäufe". Hier wird ein Ausstieg suggeriert, der de facto nicht stattfindet. Das Programm läuft wie geplant bis Ende März 2022. Und ich bin geneigt schon jetzt darauf zu wetten, dass wir dann ein weiteres Programm sehen werden, dass wieder für Pep an den Anleihemärkten sorgen wird. Am 22. September geht das Schauspiel dann in den USA weiter, dann tagt die US Notenbank FED. Und ich bin mir ziemlich sicher: Auch dort wird man verbalerotisch die Prokrastination des Ausstiegs aus den Anleihekäufen zelebrieren. Prädikat langweilig! Unterhaltsamer dagegen der neue Notenbankchefs Afghanistans, der sich mit Maschinengewehr am Schreibtisch ablichten lässt. Da sag nochmal einer, dass das Waffenarsenal der Notenbanken schon verschossen sei.

Aufgeholt - Keine Spitze bei den Spitzenkandidaten

Weiter aufgeholt hat diese Woche der Kanzlerkandidat der SPD Olaf Scholz. Überholt hat er inzwischen auch mit seiner Partei die noch vor einem Jahr uneinholbar scheinenden Konservativen. Selten hat es einen Wahlkampf mit so wenig Inhalt, so wenig Angebot, so wenig Perspektive oder so wenig Visionen gegeben. Oder wie es in den sozialen Medien titelte: Die aktuelle politische Veranstaltung erinnere an ein Schrottwichteln. Die Sehnsucht nach einem zukunftsgerichteten Personal mit klaren Vorstellungen und Aussagen, wie wir als Gesellschaft die wichtigen Themen angehen wollen, ist groß. Die Auswahl leider dürftig. Vergessen wir aber eines nicht: Unser Wahlsystem wählt in erster Linie die Inhalte der Parteien und nicht das Personal. Wer sich nicht sicher ist, der kann mit dem Wahl-O-Mat nochmal seine Wertvorstellungen mit den Parteiprogrammen online abklären. Und wer es unterhaltsamer liebt, der kann mit dem Musik-O-Mat über seinen Musikgeschmack eine Zuordnung zu den Parteien finden. Bei Letzterem jedenfalls ist mehr Musik drin, als bei den Angeboten der Spitzenkandidaten.

Aufgeschmissen - Kein Grinsen bei den Zinsen

70% des globalen Anleihemarktes rentiert unter 1%. Bei Inflationszahlen von 2 bis 6% bleibt real ein sicherer Negativertrag. Der Anlagenotstand ist daher noch nie so groß wie aktuell. Die Sparer sind aufgeschmissen, die Anleger werden alternativlos in Aktien getrieben. Wer jünger ist als 30, der sieht ebenso die Kryptowelt als alternativlos an und ist bereit, sogar große Teile seines liquiden Vermögens in Bitcoin & Co zu investieren. So führt jeder Rücksetzer dazu, dass neue Gelder einsteigen. So auch diese Woche, als der Bitcoin kurz um über 17% einbrach. Der Einbruch übrigens war das Resultat eines Planes El Salvador, der als erster Staat Bitcoin als offizielle Währung einführt, durch gemeinschaftliche Zukäufe der Fangemeinde willkommen zu heißen. Diese massiven Kaufankündigungen haben wohl größere Verkäufer auf den Plan gerufen, um Kasse zu machen. El Dorado statt El Salvador heißt da die Devise. Kasse machen wollte auch die Kryptobörse Coinbase, die Zinsen zahlen wollen an Verleiher von Bitcoin & Co. Doch die US-Aufsichtsbehörde SEC erteilte dem eine Absage und drohte mit Klage. Keine Zinsen für alle, wenn das nicht gerecht ist. Behalten Sie trotzdem Ihr Lachen. Wir lesen uns nächste Woche wieder.


Finden Sie hier weitere Kommentare von Volker Schilling (Greiff).

© 2021 Asset Standard
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.