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Felix Herrmann (ARAMEA): "Peak Everything"

01.10.2021 - Obwohl das Coronavirus unsere Nerven weiter strapaziert, dürften sich wohl nur wenige Anleger über den bisherigen Jahresverlauf an den Finanzmärkten beschweren. Dem Ende der Lockdowns sowie der fiskal- und geldpolitischen Unterstützung sei Dank. Nun bewegen wir uns auf vermeintlich teuren Bewertungsniveaus - sowohl was die Aktien- als auch was die Rentenmärkte betrifft - in die letzten drei Monate dieses turbulenten Jahres hinein.

Im vierten Quartal stehen, wie so oft in der jüngeren Vergangenheit, die Zentralbanken im Fokus. Denn neben der Frage, wie glimpflich wir gesamtgesellschaftlich durch den zweiten Corona-Winter kommen, dürfte die Märkte vor allem umtreiben, ob es den Notenbanken gelingt, die enormen Stimuli ohne größere Kollateralschäden zurückzufahren.

Der Inflationsanstieg wird uns derweil aufgrund der enormen Angebotsknappheiten, die länger andauern als zunächst gedacht, wohl bis weit in das Jahr 2022 hinein erhalten bleiben.

Bei uns in Deutschland stehen uns im ungünstigsten Falle Wochen, wenn nicht gar Monate mit Koalitionsverhandlungen ins Haus. Wahrscheinlicher ist aus meiner Sicht jedoch, dass man sich recht schnell auf eine "Ampel" einigen wird. In den USA wird Joe Biden derweil geschickt innerhalb seiner eigenen Partei vermitteln müssen, um einen Großteil seines 3,5 Billionen-US-Dollar-Programms tatsächlich auf den Weg zu bringen - und um ganz nebenbei einen "Government Shutdown" zu vermeiden ...

Lesen Sie mehr in der neuen Quartalspublikation "Q4/21 - Die Finanzmärkte nach dem Peak Everything".


Lesen Sie hier weitere News von ARAMEA.

© 2021 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.