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Achim Stranz (AXA IM): Zum Fed-Entscheid am 03.11.2021

04.11.2021

Walk the Talk!

Die US-Zentralbank (Fed) bleibt exakt bei dem schon in den Vorwochen angekündigten Weg und wird ihre Anleihekaufprogramme in einem derzeitigen Volumen von 120 Mrd. US-Dollar monatlich von diesem Monat an reduzieren, und zwar um 15 Mrd. US-Dollar monatlich.

Fed-Chef Powell bestätigte erneut, dass diese Maßnahme ein Schritt Richtung Normalisierung der Geldpolitik ist und nicht zwingend eine restriktive Haltung reflektiert.

Aus Sicht der Zentralbank möchte man eine Bestätigung des derzeit sich verbessernden Umfelds am Arbeitsmarkt sehen, während man gleichzeitig die Inflation als nicht sich selbst verstärkend und daher beherrschbar ansieht.

Das Ausmaß der Anleihekaufreduktion wird gemäß Powell zukünftig durchaus flexibel sein und kann sich je nach Entwicklung der Wirtschaft beschleunigen oder verlangsamen.

Im Basisszenario geht die Zentralbank davon aus, bis Mitte des Jahres 2022 die Anleihekaufprogramme komplett auf null zurückgefahren zu haben; frühestens dann stünden mögliche Zinserhöhungen auf der Tagesordnung.

Eine derartige klare Kommunikation wirkt beruhigend auf die Kapitalmärkte, Renten- und Devisenmärkte zeigen sich unmittelbar nach den Statements unverändert, während die Aktienmärkte positiv reagieren.

Die US-Zentralbankkommunikation entspricht nahezu exakt unserer Einschätzung, wir bleiben bei unserer Politik des Übergewichts in Aktien vor dem Hintergrund positiver Unternehmensgewinnberichterstattung, während wir bei festverzinslichen Wertpapieren eine eher defensivere kurze Duration bevorzugen.


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© 2021 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.