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Prof. Dr. Jan Viebig (Oddo BHF): Nachhaltigkeitsziele im Anlageprozess

08.11.2021 - Die Welt schaut derzeit nach Glasgow zur Weltklimakonferenz der UN (COP26). Dort diskutieren in einer fast zweiwöchigen Mammutveranstaltung führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusätzliche Maßnahmen, um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens und des Rahmenabkommens der UN über Klimaänderungen - insbesondere die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C bis 2050 - tatsächlich verwirklichen zu können. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs brachte eine Reihe wichtiger Beschlüsse: Eine Verpflichtung zur Beendigung der Vernichtung der Wälder und zur Umkehrung dieser Entwicklung ("Declaration on Forest and Land Use") und zur Einschränkung der Methangas-Emissionen (Global Methane Pledge) sowie die "Glasgow Breakthrough Agenda". Letztere sieht eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft bei der Entwicklung und für den beschleunigten Einsatz von grünen Technologien vor.

Die Maßnahmen werden durch eine Vielzahl staatlicher und privater Initiativen ergänzt. Eine besondere Chance für Frankfurt ergibt sich daraus, dass das neue International Sustainability Standards Board (ISSB) - das Gremium, das ähnlich wie bei den Bilanzierungsregeln (IASB) die Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen standardisieren soll - am hiesigen Finanzplatz seinen Sitz haben wird. Aus Sicht eines Vermögensverwalters interessant ist die Verpflichtung von mehr als 30 großen internationalen Finanzdienstleistern (mit fast 9 Billionen US-Dollar verwalteten Vermögenswerten), Investitionen in Aktivitäten zu eliminieren, die mit der Vernichtung von Wäldern verbunden sind. Die von Mark Carney, dem ehemaligen Gouverneur der Bank of England, geleitete "Glasgow Financial Alliance for Net Zero" (450 Banken, Versicherer und Kapitalanlagegesellschaften) stellt sogar in Aussicht, über die nächsten 30 Jahre bis zu 130 Billionen US-Dollar an privatem Kapital für das Ziel der Klimaneutralität ("Net zero") zu mobilisieren.

Nachhaltiges Investieren

Die Zusicherungen der Finanzindustrie unterstreichen den breiten Trend zu nachhaltigen Investitionen, der auch in Deutschland immer mehr Bedeutung gewinnt. Nach Angaben des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG Marktbericht 2021) wuchsen nachhaltige Geldanlagen in Deutschland mit einer Rate von rund 25 Prozent. Privatanleger und institutionellen Investoren in Deutschland waren 2020 mit rund 335 Mrd. Euro in nachhaltigen Anlagen investiert, insbesondere in Fonds und Vermögensverwaltungsmandaten (248 Mrd. Euro). Gerade Privatanlegern ist es ein zunehmend bedeutendes Anliegen, Nachhaltigkeitsanforderungen und andere ethische Aspekte bei ihren Vermögensentscheidungen explizit berücksichtigt zu sehen. Das ist bislang aber keine Selbstverständlichkeit: Nur 6,4 Prozent des Gesamtmarktes entfällt laut FNG bisher auf explizit nachhaltige Fonds oder Mandate.

Lesen Sie mehr im vollständigen Artikel "Nachhaltigkeitsziele im Anlageprozess".


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Rechtliche Hinweise

Vergangene Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für die Zukunft. Die Rendite kann infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Etwaige Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung des Investment Office der ODDO BHF AG wieder, die sich insbesondere von der Hausmeinung innerhalb der ODDO BHF Gruppe unterscheiden und ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

© 2021 Asset Standard
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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