Anzeige
Mehr »
Freitag, 12.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
BTQ 73x. Kommt jetzt Delta?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
459 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Marius Daheim (Gothaer): Euroraum-Konjunktur gebremst

November 2021 - Im Berichtsmonat Oktober hat sich das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum und Deutschland zum vierten Mal in Folge abgeschwächt. In den USA, Japan und der Welt insgesamt verbesserte es sich dagegen leicht. In der Industrie wird die Stimmung weiter durch Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorprodukten, der Verteuerung von Energie und teilweise auch Personalmangel belastet. Dagegen konnten Dienstleister von steigenden Kundenzahlen in Freizeit, Kultur, Gastronomie und Beherbergung profitieren.

Die Konjunkturbelebung im Euroraum und Deutschland hat im dritten Quartal ihr höchstes Momentum erreicht. Für das Winterhalbjahr ist aber eine deutlich schwächere Dynamik vorgezeichnet: Zu den erwähnten dämpfenden Faktoren in der Industrie wird sich - angesichts der in manchen EU Staaten bereits beschlossenen und in Deutschland derzeit diskutierten Kontaktbeschränkungen im Gefolge der Vierten Corona-Welle - eine Abschwächung der Dienstleistungs-Aktivität gesellen. Zusätzlich dürfte die Konsumneigung durch die hohe und noch immer steigende Teuerung gedämpft werden. Diese wird zwar aufgrund von Basiseffekten zu Jahresbeginn 2022 einen deutlichen Rückgang verzeichnen, im Jahresverlauf 2022 aber auf erhöhten Niveaus verharren und voraussichtlich auch 2023 nicht auf das vor-Pandemie Niveau von 1,5% zurückfallen.

In den USA hat das das Tempo der Lohnsteigerungen deutlich beschleunigt und damit das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale zugenommen. Die Fed gibt sich zwar weiter überzeugt, dass die Inflation nicht von Dauer sein wird, hat aber die Rückführung ihrer Wertpapierkäufe begonnen. Sofern die Teuerung wie erwartet auch 2022 weit über ihrem Zielwert verharrt, wird die US Notenbank kaum an weiteren geldpolitischen Anpassungen vorbeikommen. Eine erste LeitzinsErhöhung zum Jahresende 2022 erscheint plausibel. Im Euroraum ist dagegen bislang keine Beschleunigung des Lohnauftriebes erkennbar und damit auch keine substanzielle Änderung der EZB-Politik. Lediglich die monatlichen Wertpapierkäufe dürften mit dem Ende des PEPP Programms ab März etwas geringer ausfallen als bisher.

Finden Sie hier weitere Artikel der Gothaer Asset Management.

© 2021 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.