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Pascal Blanqué/Vincent Mortier (Amundi): Russland greift die Ukraine an

24.02.2022 -

  • Die globalen Märkte haben nicht mit einem Kriegsszenario gerechnet und passen sich nun angesichts der Tragweite dieses militärischen Vorgehens an. Es wird einige Zeit dauern, bis sich die Situation beruhigt hat. In der Zwischenzeit werden Unsicherheit und Volatilität fortbestehen, und es besteht die Möglichkeit, dass es zu einigen Übertreibungen nach unten kommt. Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um auf fallende Kurse zu setzen, da der Markt die Auswirkungen dieses geopolitischen Schocks noch nicht vollständig erfassen kann.
  • Die Eskalation der geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine verunsichert die globalen Aussichten zu einer Zeit, in der die Zentralbanken versuchen, den Inflationsdruck zu bekämpfen. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts wirken sich in erster Linie auf das Vertrauen und die Rohstoffpreise aus, und das in einem bereits sehr inflationären Umfeld. Das Risiko einer weltweiten Stagflation ist nun höher (der Inflationsfaktor wird verstärkt, während der Wachstumsfaktor schwächer wird), während China davon relativ isoliert ist, was die Rolle chinesischer Vermögenswerte als Diversifikator weiter stärkt.
  • Insgesamt sind wir der Meinung, dass es an der Zeit ist, Absicherungen beizubehalten und vorsichtig zu bleiben, aber nicht übermäßig auf Exzesse zu reagieren, die wir in den kommenden Tagen wahrscheinlich noch sehen werden. Ein gewisses Maß an Duration, Gold und Safe-Haven-Währungen können einen Puffer zu Risikoanlagen bilden. Aktien, die über reichlich Liquidität verfügen, werden das erste Ziel der Risikominderung für die Märkte sein, Unternehmensanleihen werden wahrscheinlich folgen. Insgesamt wird es darauf ankommen, Liquidität zu halten.
  • Da wir nicht mit einer schnellen Lösung der Situation rechnen, sehen wir die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Neubewertung der globalen Risikoprämien ansteigen. Die Reaktionen der Notenbanken werden ein weiterer wichtiger Aspekt sein. Im Falle von sich eintrübenden Wachstumsaussichten könnte sich ihre Agenda ändern.

Die vollständige Publikation "Russia attacks Ukraine: Markets will have to adjust to the shock" finden Sie in der englischen Originalfassunghier.

Rechtliche Hinweise:Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen in diesem Dokument von Amundi Asset Management und sind aktuell mit Stand 24.02.2022. Die in diesem Dokument vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung von Amundi Asset Management. Diese Einschätzungen können sich jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen oder anderer Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte von Amundi Asset Management zu sehen. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen.

© 2022 Asset Standard
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