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Felix Herrmann (ARAMEA): Die Abhängigkeit von Russlands Rohstoffen

04.03.2022 - Tim Marshall schreibt im Intro zu seinem Bestseller "Die Macht der Demokratie":

Wladimir Putin bezeichnet sich als religiösen Menschen, als engagiertes Mitglied der Russisch-Orthodoxen Kirche. Es könnte also gut sein, dass er, wenn er abends zu Bett geht, seine Gebete spricht und Gott fragt: »Warum hast du nicht ein paar Berge in die Ukraine gestellt?«

Während der liebe Gott sicher kein einziges offenes Ohr mehr für Putins Gebeten haben dürfte, wünscht sich in diesen Tagen wohl der gesamte Westen ebenfalls, dass mindestens Himalaya-hohe Berge an der russisch-ukrainischen Grenze in den Himmel ragen würden und es diesen unsäglichen und mit viel Leid verbundenen Krieg im Osten Europa nicht gäbe.

"Corona-Inflation" bekommt Gesellschaft von der "Russland- Inflation"

Sich in dieser besonderen Zeit auf lediglich einen Chart des Monats zu beschränken, ist verständlicherweise schwer. Es gibt wohl nur wenige Zeitreihen mit Finanzmarktbezug, die in den letzten Wochen keine heftigen Ausschläge aufweisen. Insbesondere die Energiepreise explodieren und werden die Inflationsraten hier bei uns in Europa wohl noch deutlich weiter in die Höhe treiben. Die "Corona-Inflation" bekommt also Gesellschaft von der "Russland- Inflation".

Während inzwischen wohl nahezu jeder hierzulande die Zahlen und Fakten zur Abhängigkeit Europas und insbesondere Deutschlands von russischen Energieimporten (nicht ohne Verdruss) verinnerlicht hat, ist ein Blick auf die "sonstigen" Exportgüter Russlands nicht minder interessant oder sollte ich sagen: frustrierend.

Abhangigkeit auch bei Edelmetallen

Die Weltwirtschaft hängt nämlich nicht nur in Sachen Energie stark von russischen Rohstoffexporten ab. Auch und gerade im Bereich der Edelmetalle ist Russland der oder zumindest einer der wichtigsten Player. Das gilt ganz besonders für Palladium (circa 46%Anteil der russischen Exporte an der weltweiten Produktion) sowie Platin (circa 15%). Platin spielt insbesondere für Brennstoffzellen und die Wasserstoffelektrolyse - und damit für mögliche Schlüsseltechnologien der Energiewende wie Langzeitspeicher und Power-to-Gas - eine wichtige Rolle. Für Palladium gilt quasi das gleiche: In der Energiewende wird Palladium vor allem für Kondensatoren, Leiterplatten und eben auch wieder die Wasserstoffelektrolyse benötigt.

Wer also hofft, man könne etwa durch eine Beschleunigung der Wasserstoffstrategie (die ohne Frage abgestrebt werden dürfte) die Abhängigkeit von Russland reduzieren, könnte rasch eines Besseren belehrt werden.

Der Investmentcase für diese Metalle ist dafür umso klarer. Die politische und wirtschaftliche Isolation Russlands macht sie zu noch knapperen Gütern, die eine enorme Bedeutung in der Neuausrichtung unserer Weltwirtschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten spielen werden. Die Preise werden auf lange Sicht wohl nur eine Richtung kennen.


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