Anzeige
❌
Mehr »
Dienstag, 27.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
25+ Jahre Tiefsee-Erfahrung: Wie Ölexperten für SEAS den Abbau von Meeresbodenmineralien vorantreiben
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
447 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Marius Daheim (Gothaer): Putins Angriffskrieg und die Inflation

März 2022 - Europäische Frühindikatoren für März zeigen nach Verbesserungen im Februar eine erneute Abschwächung des Wirtschaftsvertrauens als Folge der Invasion Russlands in der Ukraine. Dagegen haben sich in den USA die Einkaufsmanager-Indizes im März deutlich verbessert und bestätigen, zusammen mit den dort starken Arbeitsmarktdaten die robuste Verfassung der US Wirtschaft. Weltweit verstärkt der Angebotsschock steigender Energie- und Rohstoffpreise den bereits zuvor hohen Inflationsdruck und damit den Handlungsdruck für die Geldpolitik. Denn selbst im Falle eines raschen Kriegsendes würde die vom Westen angestrebte Unabhängigkeit von russischen Rohstofflieferungen die bestehende globale Angebotsknappheit verstärken und so auch mittelfristig erhöhten Inflationsdruck bedingen.

Im Euroraum und insbesondere in Deutschland nehmen gleichzeitig die wirtschaftlichen Abwärtsrisiken in dem Maße zu, wie die Verteuerung von Energie und Nahrungsmitteln die Kaufkraft der Verbraucher schmälert und die mangelnde Verfügbarkeit von Rohstoffen und Vorprodukten, u.a. wegen weiterhin gestörter globaler Lieferketten, die Industrieproduktion ausbremst und/oder verteuert. Entsprechend hat sich das Tempo der Abwärtsrevisionen bei den Wachstumsprognosen im März beschleunigt: Für Deutschland erwartet der Konsens zurzeit nur noch 2,8% BIP-Wachstum in 2022 - im August 2021 ging man noch von 4,5% aus. Spiegelbildlich dazu beschleunigen sich die Aufwärtsrevisionen bei den Euroraum-Inflationsprognosen; hier erwartet der Konsens für 2022 inzwischen 5,8% Teuerung.

Die Stagflationsgefahr im Euroraum wird jedoch begrenzt durch eine expansive Fiskalpolitik. Dies sollte der der EZB im Jahresverlauf 2022 einen ersten Schritt in Richtung geldpolitischer Normalisierung und, in 2023, die Beendigung ihrer 2008 begonnenen Negativzinspolitik erlauben. Die Fed, mit ungleich höherem Handlungsdruck und -spielraum, dürfte bereits dieses Jahr den Leitzins bis auf 2% erhöhen und mit weiteren Schritten in 2023 der bereits sichtbaren Lohn-Preis-Spirale Einhalt gebieten. Eine weitere Eskalation im Ukrainekonflikt könnte der Geldpolitik aber schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Finden Sie hier weitere Artikel und Informationen der Gothaer Asset Management.

Rechtlicher Hinweis: Diese Publikation dient ausschließlich der Information und beinhaltet keine Handlungsempfehlung. Die enthaltenen Aussagen stellen die aktuelle Ansicht der geschilderten Umstände sowie unverbindliche Analysen und Prognosen der Gothaer Asset Management AG zu gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen dar, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit und Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Wertentwicklungen. Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen und Prüfung der Inhalte übernimmt die Gothaer Asset Management AG keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation gemachten Informationen.

© 2022 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.