Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
411 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Marius Daheim (Gothaer): Putins Angriffskrieg und die Inflation

März 2022 - Europäische Frühindikatoren für März zeigen nach Verbesserungen im Februar eine erneute Abschwächung des Wirtschaftsvertrauens als Folge der Invasion Russlands in der Ukraine. Dagegen haben sich in den USA die Einkaufsmanager-Indizes im März deutlich verbessert und bestätigen, zusammen mit den dort starken Arbeitsmarktdaten die robuste Verfassung der US Wirtschaft. Weltweit verstärkt der Angebotsschock steigender Energie- und Rohstoffpreise den bereits zuvor hohen Inflationsdruck und damit den Handlungsdruck für die Geldpolitik. Denn selbst im Falle eines raschen Kriegsendes würde die vom Westen angestrebte Unabhängigkeit von russischen Rohstofflieferungen die bestehende globale Angebotsknappheit verstärken und so auch mittelfristig erhöhten Inflationsdruck bedingen.

Im Euroraum und insbesondere in Deutschland nehmen gleichzeitig die wirtschaftlichen Abwärtsrisiken in dem Maße zu, wie die Verteuerung von Energie und Nahrungsmitteln die Kaufkraft der Verbraucher schmälert und die mangelnde Verfügbarkeit von Rohstoffen und Vorprodukten, u.a. wegen weiterhin gestörter globaler Lieferketten, die Industrieproduktion ausbremst und/oder verteuert. Entsprechend hat sich das Tempo der Abwärtsrevisionen bei den Wachstumsprognosen im März beschleunigt: Für Deutschland erwartet der Konsens zurzeit nur noch 2,8% BIP-Wachstum in 2022 - im August 2021 ging man noch von 4,5% aus. Spiegelbildlich dazu beschleunigen sich die Aufwärtsrevisionen bei den Euroraum-Inflationsprognosen; hier erwartet der Konsens für 2022 inzwischen 5,8% Teuerung.

Die Stagflationsgefahr im Euroraum wird jedoch begrenzt durch eine expansive Fiskalpolitik. Dies sollte der der EZB im Jahresverlauf 2022 einen ersten Schritt in Richtung geldpolitischer Normalisierung und, in 2023, die Beendigung ihrer 2008 begonnenen Negativzinspolitik erlauben. Die Fed, mit ungleich höherem Handlungsdruck und -spielraum, dürfte bereits dieses Jahr den Leitzins bis auf 2% erhöhen und mit weiteren Schritten in 2023 der bereits sichtbaren Lohn-Preis-Spirale Einhalt gebieten. Eine weitere Eskalation im Ukrainekonflikt könnte der Geldpolitik aber schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Finden Sie hier weitere Artikel und Informationen der Gothaer Asset Management.

Rechtlicher Hinweis: Diese Publikation dient ausschließlich der Information und beinhaltet keine Handlungsempfehlung. Die enthaltenen Aussagen stellen die aktuelle Ansicht der geschilderten Umstände sowie unverbindliche Analysen und Prognosen der Gothaer Asset Management AG zu gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen dar, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit und Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Wertentwicklungen. Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen und Prüfung der Inhalte übernimmt die Gothaer Asset Management AG keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation gemachten Informationen.

© 2022 Asset Standard
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.