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Mirko Ranno (PUNICA Invest): Kommentar zu Gold

09.05.2022 - Im aktuellen Umfeld stark fallender Aktienkurse, wundern sich viele Marktteilnehmer über die "schwache" Performance von Gold, da es ich um eine wichtige "Krisenwährung" handelt.

Trotz der vermeintlich schwachen Performance, gehört Gold per 30. April zu den besten Anlageklassen in 2022, obwohl es einigen Gegenwind erfährt.

Dieser momentane Gegenwind wird durch den stärksten USD seit 19 Jahren, steigende Opportunitätskosten (Zinsanstieg) und ein negatives Momentum erzeugt.Da China zu den wichtigsten Absatzmärkten für physisches Gold gehört, belastet Xi Jinpings "Zero-COVID" Strategie zusätzlich die physische Nachfrage. Auch die gestörten Lieferketten und Rezessionsängste wirken aktuell dämpfend auf die Gold- & Silber-Nachfrage aus der Industrie.

Eine Verbesserung im Umgang mit der COVID-Situation in China, sollte die physische Nachfrage weiter stützen.

Trotz all dieser Entwicklungen waren die Flows in Goldbacked ETFs auch im April noch deutlich positiv, was das große Sicherheitsbedürfnis des Marktes zeigt.

Zusätzlich zum Gegenwind durch den starken USD und steigende Zinsen, zeigt der Goldpreis ein typisches Muster, das wir bereits in vorangegangenen Korrekturen/Krisen am Aktienmarkt gesehen haben und sich womöglich wiederholen könnte: Gold wurde in der Anfangsphase erst stark abverkauft, um Liquidität zu schaffen, bevor es im Anschluss zu einer Rallye ansetzte.

Aktuell kommen mehrere Faktoren zusammen, die den Goldpreis, trotz Bärenmarkt in beinahe allen Assetklassen, drücken. Diese Faktoren könnten mittelfristig allerdings in den Hintergrund rücken.

Mit Hinblick auf die Risiken für den Aktien- & Rentenmarkt, die negativen Realzinsen/hohe Inflation und enorme Staatsverschuldung, sollte Gold mittel-/langfristig weiterhin ein attraktiver Baustein für das Depot sein.

Finden Sie hier den Originalartikel mit erläuternden Grafiken.

Quellen: Goldhub, Bloomberg, World Gold Council

© 2022 Asset Standard
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

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