Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 17.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Produktionsstart 2027 fest im Blick, jetzt kommen die Kurstreiber
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
621 Leser
Artikel bewerten:
(3)

Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Die EZB macht ernst

09.06.2022 -

Vorerst keine Sitzung mehr ohne Zinserhöhung

Eines ist nach der heutigen Sitzung der Europäische Zentralbank klar: Die Zinswende in der Eurozone kommt nicht nur, sie kommt auch in einem höheren Tempo als bislang vom Markt erwartet wurde. Eine erste Zinserhöhung für Juli ist gesetzt, den aktuellen Statements zufolge erwarten wir für den September einen weiteren Zinsschritt nach oben, um dann 50 Basispunkte. Auch für die Zeit danach hat die EZB heute den Weg geebnet und klargestellt, dass es keine neuen Prognosen braucht, um die Geldpolitik zu normalisieren. Somit sind Zinserhöhungen für dieses Jahr in jedem Meeting, d.h. nicht nur zu den Quartalssitzungen, angezeigt.

Heute wurde von der EZB faktisch die Entscheidung getroffen, dass die Geldpolitik per "Autopilot" normalisiert wird, also die Leitzinsen auf ein Niveau angehoben werden, das die Notenbank als neutral erachtet. Wo dieses liegt, ist nicht genau definiert. Wir vermuten aber, dass es in einer Größenordnung von ungefähr 1 bis 1,5 Prozent liegen dürfte. Die EZB sollte diese Marke Anfang 2023 erreichen.

Wir prognostizieren aber auch, dass die EZB in ihrer Inflationsbekämpfungsmission nicht über dieses Zinsniveau hinauskommen wird. Die Markterwartung von einem EZB-Zins von knapp zwei Prozent Ende 2023 teilen wir nicht. Zum einen sollte in unserem Kernszenario die Inflation zum Jahresende spürbar fallen, so dass die EZB ab Frühjahr 2023 gute Argumente hat, den Zinserhöhungsprozess abzubrechen. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der Inflation in der Eurozone durch Faktoren getrieben wird, die nicht durch die EZB kontrollierbar sind, sich aber die restriktivere Geldpolitik in einer deutlichen Schwächung der Nachfrage und damit schwächerem Wachstum auswirken sollte.

Zudem sind mit der Einstellung des APP zum 1. Juli die peripheren Staaten - und insbesondere Italien - ohne "Rückendeckung" durch die Notenbank. Zwar deutet die EZB neue Instrumente zur Vermeidung der Fragmentierung der Märkte (d.h. zur Stützung der peripheren Märkte) an, aber letztlich ist unklar, wie diese aussehen sollen und rechtlich wasserdicht sind. Dies ist eine Einladung an die Märkte auszutesten, wie weit sie die Rendite-Spreads für italienische Anleihen nach oben treiben können, bis die EZB einknickt. Italien bleibt die Achillesverse der Währungsunion.

Finden Sie hier weitere Artikel und Informationen von MainSky.

Hinweise:

Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

© 2022 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.