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Volker Schilling (Greiff): Mit Schirm, Charme und Meloni

30.09.2022 -

Mit Schirm, Charme und Meloni

Jetzt ist der da, der Schirm. Der Abwehrschirm gegen den Energiekrieg. Mit dem 200 Milliarden Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung legt man die Grundlage für die Gaspreisbremse und bringt im gleichen Zuge die Gasumlage sprichwörtlich um. Der Charme am Schirm ist die Bezeichnung, denn das Wort Fonds ist nichts anderes als ein euphemistischer Begriff für das Wort Schulden, die als Sondervermögen neben dem Bundeshaushalt geführt werden und daher nicht auf die offizielle Schuldenquote angerechnet werden. Finanzmarktstabilisierungsfonds, Bundeswehrstabilisierungsfonds und Wirtschaftsstabilisierungsfonds sind damit Schattenhaushalte, die ihren Schatten vor allem auf zukünftige Generationen werfen. Apropos Schatten: Dazu passt der Wahlsieg der Brüder Italiens diese Woche, die ihre Schwester an der Spitze der Partei, Giorgia Meloni, zur neuen Ministerpräsidentin Italiens küren wollen. Mit Schirm, Charme und Meloni geht die Emma Peel der Fratelli di'Italia an die Regierungsbildung, die gewiss auch für den Rest Europas aktuell noch eine Wundertüte darstellt. Ich glaube wir sollten die ersten 100 Tage abwarten, bevor wir uns mit Vorverurteilungen aufhalten. Das gilt auch hier:

In Liz we don't Truss

Noch vor kurzem habe ich geschrieben, wie die neue britische Premierministerin Liz Truss ein gigantisches Investitions- und Steuerentlastungsprogramm auf den Weg bringen will, um die britische Wirtschaft anzukurbeln. Vergessen hat sie anscheinend die Bank of England zu informieren, dass sie dafür Unmengen an Geld benötigt. Ausländische Investoren entziehen dem Empire das Vertrauen und flüchten kurzerhand aus dem britischen Pfund und den Anleihen. Die Währung fällt rasant, die Renditen steigen sprunghaft. Dies Woche wankte die Finanzstabilität der Briten und nur ein beherztes Eingreifen der Bank of England verhinderte den weiteren Abverkauf. Kurzum, die erste Notenbank rudert zurück und beginnt ihre Bilanzsumme wieder zu vergrößern und eigene Anleihen aufzukaufen. Schon kurios, dass man Stabilität dadurch erzeugt, indem man dem System noch mehr Instabilität verleiht. Was Sie hier sehen, ist die Blaupause für alle anderen westlichen Notenbanken, die im Zweifelsfall eines Vertrauensverlustes ihre Geldpipelines kräftig befüllen werden. Apropos Pipelines:

Putin'on the Ritz

Die Lecks in den Ostseepipelines von Gazprom gelten inzwischen als Sabotageakt ohne einen derzeit nachweisbaren Schuldigen. Ob Putin on the Ritz schuld ist, lässt sich aktuell nicht sagen. Wofür er aber verantwortlich gemacht werden kann, ist die Abstimmung über die Annexion der ukrainischen Ostgebiete. Dort haben wohl 149% der erfundenen Wähler, die nicht erschossen werden wollten, gesagt, dass sie sich gerne Russland anschließen würden. Schon erstaunlich, dass man sich nicht mal Mühe gegeben hat, die Abstimmung irgendwie stimmig aussehen zu lassen. Während also Putin 99% in der Ostukraine erreicht, erreicht die Inflation in Deutschland die 10% und ist damit so hoch wie zuletzt 1951. Klingt auch wie eine Sabotage, eine Sabotage an unserem Geldvermögen. Puttin'on th Ritz ist also kein Ratschlag, um das Geld in der Matratzenritze Ihres Bettes zu deponieren, sondern eigentlich die Aufforderung sich herauszuputzen für den Besuch im Ritz. Im Deutschen würde man wohl sagen, "sich in Schale werfen". Genau das mache ich jetzt, um das kommende Wochenende stilvoll zu begehen. Sie lesen von mir in der nächsten Woche.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

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