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Thomas Ritterbusch und Bastian Bosse (BRW): Perspektive eines Langfristinvestors

07.10.2022 - Das Jahr 2022 verlief für viele Marktteilnehmer bisher wenig erfreulich, so auch für uns. Anders als im Jahr 2020 waren von den Preisrückgängen zudem nicht nur die Aktienmärkte, deren Minus aktuell zwischen 24% (DAX und S&P 500 in USD) und 36% (MDAX und SDAX) liegt, betroffen, sondern auch die Rentenmärkte. Deren Minus - 13% für globale Renten bis 21% für globale Unternehmensanleihen - wird für viele, ohne die mit der Aktienanlage verbundene Perspektive der kurzfristigen Preisaufholung, ungleich schwerer wiegen.

Gründe für diese anhaltend schwache Entwicklung gibt es in großer Zahl. Zu nennen sind hier insbesondere der andauernde Ukraine-Krieg, damit im Zusammenhang stehende energiepolitische Unsicherheiten sowie die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Letztgenannte findet vor allem in anhaltenden Lieferkettenproblemen Ausdruck, welche die Preise weiterhin hochhalten und so FED & Co. als Rechtfertigung für weitere Zinsanhebungen dienen. Anders als noch zu Jahresbeginn scheinen uns die Gründe hierfür jedoch immer schwächer zu werden, was auf ein baldiges Ende hoffen lässt. Sollte eine solche Botschaft noch im Verlaufe dieses Jahres von Seiten der FED-Offiziellen verkündet werden, würde es die Wahrscheinlichkeit eines positiven Jahresausklangs merklich erhöhen. Doch sind es am Ende nicht wir die über das kurzfristige Wohl und Wehe an den Märkten entscheiden.

In Zeiten der Krise mag es schwerfallen, den Blick über die dunklen Tage hinaus und auf die Zeit danach zu richten.

Doch diese Zeit wird kommen, vermutlich sogar schneller als es sich viele heute vorstellen können. Und sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach neue Höchststände an den Aktienmärkten mit sich bringen, denn so war es in den vergangenen 200 Jahren Kapitalmarktgeschichte immer.

Hiervon werden jedoch nur jene profitieren können, die investiert bleiben ...

Lesen Sie mehr in der ausführlichen Analyse im "BRW-Infobrief 04/2022".

© 2022 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.