LONDON (dpa-AFX) - Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport Group (FPRUF. PK) teilte am Dienstag mit, dass der Konzerngewinn im ersten Halbjahr 85,0 Millionen Euro betrug, verglichen mit einem Verlust von 53,1 Millionen Euro im Vorjahr, der auf einen Einmaleffekt zurückzuführen war.
Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,87 Euro, nach einem Verlust von 0,53 Euro im Vorjahr.
Das operative Ergebnis bzw. EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahr um 35,2 Prozent auf 245,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 481,4 Millionen Euro, ein Plus von 17,9 Prozent.
Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 33,8 Prozent auf 1,80 Milliarden Euro, getrieben durch ein höheres Passagieraufkommen. Unter Anwendung der IFRIC 12-Anpassung stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 27,8 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro.
Fraport verzeichnete an vielen Konzernflughäfen weltweit zweistellige Zuwachsraten.
Die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt (FRA) stiegen in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 29,1 Prozent auf 26,9 Millionen.
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2023 wird nun ein Konzernergebnis in der oberen Hälfte der prognostizierten Bandbreite von rund 300 bis 420 Millionen Euro erwartet.
Für das Konzern-EBITDA erwartet Fraport nun die obere Hälfte der bisher prognostizierten Bandbreite von rund 1,04 bis 1,20 Mrd. Euro.
Die Passagierzahlen in Frankfurt dürften nun im mittleren Bereich der bisher prognostizierten Prognose von mindestens 80 Prozent bis zu 90 Prozent des Verkehrsaufkommens von 2019 liegen, als rund 70,6 Millionen Passagiere über Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz reisten.
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